Mathematik ist das Nachhilfefach Nummer eins

 Eine App mit einem Mathe-Lerncheck zeigt, wo die Lücken am größten sind.
Eine App mit einem Mathe-Lerncheck zeigt, wo die Lücken am größten sind. (Foto: Studienkreis)
Schwäbische Zeitung

Kein anderes Fach bereitet Schülerinnen und Schülern mehr Probleme als Mathematik. Entsprechend benötigen mehr als 60 Prozent aller Nachhilfeschülerinnen und -schüler des Studienkreises Unterstützung in Algebra, Geometrie und Co. Der Studienkreis in Bad Waldsee bietet aus diesem Anlass Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis 13 kostenfreie Mathe-Grundlagenkurse an. Darin vermitteln Nachhilfelehrerinnen und -lehrer des Studienkreises den Kindern und Jugendlichen online wichtige Inhalte, die während des Distanzlernens möglicherweise zu kurz gekommen sind. Fun-Facts zur Mathematik und die Online-Kurse sind unter ilovemathe.de zu finden.

In Zeiten von Homeschooling und Wechselunterricht sind bei vielen Schülerinnen und Schülern die Lernlücken in Mathe deutlich angewachsen. Manche von ihnen haben den Anschluss im Unterricht komplett verloren, so das Ergebnis einer aktuellen Studie des Goethe-Instituts. „Daher ist eine gründliche Lernstandsbestimmung zu Beginn einer Förderung besonders wichtig“, sagt Thomas Momotow vom Studienkreis. So erhalten die Jugendlichen sowie ihre Nachhilfelehrerinnen und -lehrer über einen Mathe-Lerncheck in der Studienkreis-App Anhaltspunkte, wo die Defizite am größten sind und wo sie ansetzen können, um die Lücken zu schließen.

„Der Mathe-Lerncheck ist zusammen mit anderen Instrumenten der Lernstandsanalyse Ausgangspunkt des Förderplans, den wir für jeden Schüler und jede Schülerin erstellen“, erklärt Thomas Momotow. „Er hilft unseren Nachhilfelehrerinnen und -lehrern, mit den Kindern und Jugendlichen Lernziele zu definieren, auf die sie gemeinsam hinarbeiten. Gleichzeitig ist er Teil unserer Digitalisierungs-Offensive, die wir Nachhilfe 2.0 genannt haben.“ Auch das digitale Lernen kommt nicht zu kurz. „Wir haben unsere Studienkreis-App entscheidend weiterentwickelt“, so Thomas Momotow. „Jeder Schüler und jede Schülerin bewegt sich darin auf dem eigenen Lernpfad. Den ermittelt unser System auf Basis der Lernchecks und der Rückmeldungen der Nachhilfelehrerinnen und -lehrer. So erhalten die Kinder und Jugendlichen gezieltes Feedback und Empfehlungen. Das kann zum Beispiel das Anschauen eines Lernvideos oder das Lösen von passenden Übungsaufgaben sein. Auf diese Weise erzielen sie noch bessere und schnellere Lernerfolge und erhalten zusätzliche Motivation.“ Ganz nebenbei tun die Kinder und Jugendlichen noch etwas für die Umwelt. Denn mit jedem Lernfortschritt sammeln sie virtuelle Wassertropfen. Dafür lässt der Studienkreis anschließend ganz reale Bäume pflanzen, für die die Schülerinnen und Schüler eine Patenschaft übernehmen.

Das könnte Sie auch interessieren

Wir haben die allgemeine Kommentarfunktion unter unseren Texten abgeschaltet. Für einzelne Texte wird es auch weiterhin die Möglichkeit zum Austausch geben. Aufgrund der Vielzahl an Kommentaren können wir derzeit aber keine gründliche Moderation mehr gewährleisten. Mehr Informationen zu unseren Beweggründen finden Sie hier.
Kommentare werden geladen