Land fördert Museen beim Einsatz digitaler Medien

Lesedauer: 3 Min
 Das Erwin-Hymer-Museum bekommt Landeszuschüsse
Das Erwin-Hymer-Museum bekommt Landeszuschüsse (Foto: dpa)
Schwäbische Zeitung

Multimediaguide und digitale Plattform: Mit dem Programm „Digitaler Wandel an nichtstaatlichen Museen im ländlichen Raum“ fördert das Land das Erwin Hymer Museum in Bad Waldsee, das Hans-Thoma-Kunstmuseum in Bernau, das Museum Haus Löwenberg Gengenbach und das Franziskanermuseum Villingen-Schwenningen.

Die vier Museen bekommen laut Pressemitteilung mit jeweils 40 000 Euro, um digitale Medien in der Wissensvermittlung einzusetzen und nachhaltig in ihren Museumskonzeptionen zu verankern. „Die Förderung durch das Land ist ein wichtiger Beitrag für die Stärkung der kulturellen Angebote und den digitalen Wandel vor Ort. Ich freue mich daher sehr, dass das Erwin Hymer Museum nun noch attraktiver wird und interaktive Angebote ausgebaut werden,“ sagte die Landtagsabgeordnete der Grünen Petra Krebs. „Das Erwin Hymer Museum ist ein fester Bestandteil der attraktiven Tourismusregion Oberschwaben und sorgt über die Landesgrenzen hinaus für Aufmerksamkeit,“ sagte der CDU-Landtagsabgeordnete Raimund Haser. „Es ist ein Symbol der starken Carvaning-Industrie in unserem Wahlkreis.“

Das Erwin Hymer Museum hat ein achtmonatiges Coaching mit Vor-Ort- und Online-Seminaren von der MFG Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg absolviert. Im Coaching entwickelten die Museumsmacher individuelle, strategisch passgenaue Projekte mit Fokus auf den digitalen Wandel und auf die digitale Vermittlungsarbeit.

Das Das Erwin-Hymer-Museumsteam entwickelt einen interaktiven digitalen Medienguide, um weitergehende und vertiefende Inhalte zu den Ausstellungsstücken in Form von Bild, Video, Ton, Animation digital erlebbar zu machen, heißt es in der Pressemitteilung. Die Besucher des Museums werden aktiv in die Entwicklung des Medienguides einbezogen. Sie können an der Gestaltung der Inhalte in der Ausstellung mitwirken und teilhaben. Mit diesem partizipativen Angebot sollen neue Zielgruppen angesprochen und der Kontakt zu bestehenden Interessengruppen sowie zu Freunden des mobilen Reisens und des Museums verstärkt werden.

Die Kommentarfunktion ist für Sie aktuell gesperrt. Bitte wenden Sie sich an unseren Kundenservice für weitere Infos.
Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen

Mehr Themen