Kloster Reute lädt zu Auftaktveranstaltung ein

 Der Weg des Kloster Reute führt hin zu „klosternahem Wohnen“.
Der Weg des Kloster Reute führt hin zu „klosternahem Wohnen“. (Foto: Wolfgang Heyer)
Schwäbische Zeitung

Seit 150 Jahren sind die Franziskanerinnen von Reute auf dem Klosterberg. In den kommenden Jahren wollen die Schwestern das Kloster und die Gemeinschaft fit für die Zukunft machen – indem sie Historisches bewahren, aber Neues wagen. Neben der Neugestaltung der Klosteranlage ist auch die Schaffung von Wohnraum geplant.

Dabei sind die Interessen und Lebenswirklichkeiten der am klosternahen Wohnen Interessierten – die einfacher, bodenständig und gemeinschaftlich leben wollen – zu berücksichtigen. Im Rahmen eines Bürgerdialogs zum Quartiersprojekt „Innovativ Wohnen am Klosterberg Reute“ werden die Pläne für die Schaffung von Wohnraum vorgestellt.

Die Auftaktveranstaltung zum Bürgerdialog findet am Donnerstag, 29. Juli, von 17.30 bis 20 Uhr statt. Wie einer Pressemitteilung des Klosters zu entnehmen ist, können sich Interessierte bei einem Rundgang über den Klosterberg informieren und ihre Ideen in die Quartiersplanungen einbringen.

In ihrer Funktion als Gesamtverantwortliche für das Projekt wird Generaloberin Schwester Maria Hanna die Teilnehmer begrüßen. Anschließend bieten die Franziskanerinnen von Reute auf den Klosterflächen Führungen über verschiedene Stationen an: “Klosternahes Wohnen”, “Wohnen im Alter auf den Schmidschen Höfen”, “Besinnungsstation am Klostergarten“ und “Wohnquartier am Klosterberg auf den Ökonomieflächen”.

Die Verpflegung erfolgt durch den Fanfarenzug Reute, der Musikverein Reute-Gaisbeuren sorgt für die musikalische Umrahmung. Ziel der circa zweieinhalbstündigen Veranstaltung ist es, über den aktuellen Stand der Planungen zu informieren und erste Rückmeldungen hierzu zu erhalten.

Die Anregungen der Teilnehmer werden in den weiteren Prozess einfließen und in den nachfolgenden Beteiligungsveranstaltungen aufgegriffen, heißt es in der Pressemitteilung.

Die Schwestern wollen franziskanischem Leben auch in Zukunft auf dem Klosterberg Raum geben. Durch das geplante Quartiersprojekt werde der Klosterberg in seinen Dimensionen aber auf die kleiner werdende Gemeinschaft angepasst.

Die Schwestern ermöglichen zukünftig klosternahes Wohnen, indem sie interessierten Menschen nicht mehr benötigte Räume als Wohnraum anbieten. Zudem soll der Klosterberg barrierefrei werden und eine neue, offene Mitte erhalten.

Damit werde der Klosterberg offener und zugänglicher für Besucher und Gäste. Die Begegnung mit den Schwestern werde einfacher. Das Projekt wird durch die “Wohnraumoffensive BW” des Wirtschaftsministeriums Baden-Württembergs gefördert.

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