Kinderspielplatz im Tannenbühl ist kein Festgelände

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Schwäbische Zeitung

Nach Herzenslust im Freien spielen und toben, die Rutsche runterdüsen – diesen Spaß haben „Geburtstagsgäste“ zahlreichen Kindern am Sonntag, 29. September, gründlich verdorben. Wie die Stadtverwaltung mitteilt, sei eine nächtliche Party ist derart ausgeartet, dass nicht nur überall Müll und Essensreste herumlagen, sondern auch unzählige Glasscherben.

Die Mitarbeiter des städtischen Baubetriebshofs reinigten die Fallschutzbeläge schnellstmöglich, teilweise mussten die Beläge aber aufgrund der kleineren Glassplitter sogar abgetragen und entsorgt werden. Anschließend wurden die Beläge wieder nachgefüllt – insgesamt mussten 400 Liter Hackschnitzel ausgebracht werden. Vorsichtshalber wurde auch die große Rutsche gründlich gereinigt.

Die Polizei konnte den Verursacher ermitteln, heißt es in dem Schreiben. Ihm werde die gesamte Aktion in Rechnung gestellt, ansonsten wären die Kosten bei den Steuerzahlern „hängen“ geblieben. Insgesamt waren drei Mitarbeiter über mehrere Stunden damit beschäftigt, den Spielplatz so herzurichten, dass die Kinder wieder gefahrlos auf dem Spielplatz spielen und toben können.

Wie die Stadt weiter berichtet, finden auf dem Spielplatz immer wieder nächtliche Partys statt: Partyspuren und unangenehme Hinterlassenschaften auf dem Kinderspielplatz sind deshalb immer wieder festzustellen. Die Stadt bittet deshalb darum, den Kinderspielplatz nicht als Partyzone oder Festgelände zu nutzen. Für Partys oder Treffen kann die Grillhütte der Stadt im Tannenbühl beim Bürgerbüro gemietet werden. Reservierungen sind unter Telefon 07524 / 941391 oder 941392 oder 941393 oder auch persönlich beim Bürgerbüro möglich. Die Gebühr für einen Tag liegt bei 20 Euro (unter 30 Personen), über 30 Personen bei 30 Euro.

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