J ohann Georg Sauter: Oberschwäbische Jahrmarkt (1836)
J ohann Georg Sauter: Oberschwäbische Jahrmarkt (1836) (Foto: Weiss)
Schwäbische Zeitung

Die Bad Saulgauer Bürgermeisterin Doris Schröter eröffnet am Sonntag, 24. November, um 11.30 Uhr im Alten Kloster in Bad Saulgau eine Ausstellung mit Künstlern der ehemaligen fünf „Donaustädte“ Mengen, Munderkingen, Riedlingen, Saulgau und Bad Waldsee Waldsee, die aus Anlass des Stadtjubiläums in der Städtischen Galerie gezeigt wird.

Laut Pressemitteilung der Stadtverwaltung Bad Saulgau spricht zur Einführung die Kunsthistorikerin Julia Fischer aus Freiburg. Die musikalische Begleitung übernehmen Lavinia Lutz an der Violine und Daniel Ostermaier am Klavier. Als Donaustädte wurden ab dem 15. Jahrhundert die fünf Städte Mengen, Munderkingen, Riedlingen, Saulgau und Waldsee, die vom Haus Habsburg über rund drei Jahrhunderte lang an die Herren von Waldburg verpfändet wurden.

Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen Künstler dieses historischen Städtebundes, die die Vielfalt der Kunstproduktion in dieser Region dokumentieren. Vor allem Waldsee, Riedlingen und Saulgau hatten sich nämlich im 17. und 18. Jahrhundert zu kleinen Kunstzentren entwickelt.

Gezeigt werden Gemälde und Skulpturen von Martin und David Zürn sowie Alois Lang aus Waldsee, Joseph Ignaz Wegscheider, Johann Joseph Christian und Franz Joseph Spiegler aus Riedlingen, Johann Georg Volmar aus Mengen, Franz Joseph Gerber aus Munderkingen sowie Caspar Fuchs, Franz Joseph Zürcher, Johann Caspar Koler, Johann Georg Mesmer, Josef Anton Mesmer, Johann Nepomuk Mesmer und Johann Georg Sauter aus Saulgau.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalogbuch mit zahlreichen Abbildungen. Die Ausstellung ist geöffnet bis

15. März 2020, jeweils dienstags bis sonntags und an Feiertagen von 14 bis 17 Uhr. Am 24., 25. und 31. Dezember sowie am 23. und 24. Februar bleibt die Ausstellung geschlossen.

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