Königstäler Narren eröffnen Fasnetssaison

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Die „Fasnetskiste“ wurde wieder hereingetragen und die zwei Mäschkerle Leni Aßfalg (links) und Theresa Bucher kamen unter den Au
Die „Fasnetskiste“ wurde wieder hereingetragen und die zwei Mäschkerle Leni Aßfalg (links) und Theresa Bucher kamen unter den Augen der Anwesenden und Präsident Gerhard Frick heraus. (Foto: Rudi Martin)
Rudi Martin

Auch die Ordensverleihung gehört zum Fasnetsauftakt: Da im Königstal alles ehrenamtlich organisiert wird, werden die Helfer und Gestalter dafür mit Orden belohnt. Präsident Gerhard Frick und auch Fasnetsball-Conférencier Peter Bohner würdigten das Engagement der aktiven Königstäler Narren und insbesondere die Leistungen der diesjährigen Ordensträger. Neun verdiente Mitglieder, abgestuft nach Jahren der Mitarbeit, erhielten für insgesamt 155 Jahre die unterschiedlichen Ordenszeichen.

Für fünf Jahre: Ute Heiß, Alfred Heiß, Fabi Hirscher

Für zehn Jahre: Hermann Rast

Für 20 Jahre: Ralf Frick, Moni Kling

Für 30 Jahre: Uwe Fesseler, Armin Notz, Thomas Sonntag (rm)

Die Narren aus dem Königstal feierten bislang den Fasnetsauftakt am Vorabend des Dreikönigstags stets im Gasthaus Rad. Dieses Mal wurde ins Dorfgemeinschaftshaus ausgewichen. Trotz des Schneetreibens waren zahlreiche Gäste gekommen. Schnell wurde das närrische Volk in fasnachtliche Hochstimmung versetzt. Das Stimmungsbarometer kletterte steil oben, als die Musikanten der Sammlergruppe in den Saal marschierten und die Königstäler Sammlerinnen und Sammler mit unüberhörbaren „A-H-A“-Rufen durch die Bankreihen zur Bühne schritten..

Der Präsident der Königstäler Narren, Gerhard Frick, begrüßte die Narrenschar und bedankte sich bei all den fleißigen Helfern für ihre treue, ehrenamtliche Mitarbeit.

Am Abend vor Aschermittwoch war die Königstäler Fasnet traditionsgemäß in einer Kiste begraben worden. Jetzt bei der Fasnetseröffnung der Saison 2019 wurde die „Fasnetskiste“ wieder hereingetragen. Die zwei Mäschkerle Leni Aßfalg und Theresa Bucher als schon bewährte Repräsentanten der hiesigen Fasnet, klopften nun laut von innen an die Kistenwand. Der Kistendeckel wurde von Sammlern vorsichtig hochgehoben.

Die Fasnet war wieder erwacht und die strahlenden Mäschkerle – wie auch später all die Gäste – wurden gründlich abgestaubt. Ein kräftigendes Schnäpsle wurde zudem gereicht. Dann trugen die beiden Mädchen routiniert ihre Fasnetssprüchlein vor, nachdem der Präsident seine Wünsche für die kommende Fasnetssaison verkündet hatte.

Höhepunkt der Fasnet im Königstal wird wieder der Umzug am Fasnetssamstag sein. Aus nah und fern kommen dann die Zuschauer zu Tausenden und bestaunen stets Einfallsreichtum und Gestaltungstalent der Königstäler Narren. Das diesjährige Motto „Der städtische Rahmenplan Bad Waldsee 2030 – Die Königstäler Narren planen jetzt schon“ lässt sicher wieder viel Raum für eine fantasievolle Gestaltung.

Auch die Ordensverleihung gehört zum Fasnetsauftakt: Da im Königstal alles ehrenamtlich organisiert wird, werden die Helfer und Gestalter dafür mit Orden belohnt. Präsident Gerhard Frick und auch Fasnetsball-Conférencier Peter Bohner würdigten das Engagement der aktiven Königstäler Narren und insbesondere die Leistungen der diesjährigen Ordensträger. Neun verdiente Mitglieder, abgestuft nach Jahren der Mitarbeit, erhielten für insgesamt 155 Jahre die unterschiedlichen Ordenszeichen.

Für fünf Jahre: Ute Heiß, Alfred Heiß, Fabi Hirscher

Für zehn Jahre: Hermann Rast

Für 20 Jahre: Ralf Frick, Moni Kling

Für 30 Jahre: Uwe Fesseler, Armin Notz, Thomas Sonntag (rm)

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