Irene Bänsch informiert über ätherische Öle

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 Irene Bänsch informierte über die Wirkungsweise ätherischer Öle in der häuslichen Krankenpflege und hatte dafür mehr als 100 Du
Irene Bänsch informierte über die Wirkungsweise ätherischer Öle in der häuslichen Krankenpflege und hatte dafür mehr als 100 Duftproben mitgebracht. (Foto: Sabine Ziegler/St. Elisabeth-Stiftung)
Schwäbische Zeitung

Aromatherapeutin Irene Bänsch hat am Donnerstag auf Einladung der Sozialstation Gute Beth über das Thema „Ätherische Öle in der häuslichen Pflege“ referiert. Zum Vortrag der Allgäuer Wildkräuterführerin, die 32 Jahre lang in der Krankenpflege tätig war, versammelten sich gut 30 Zuhörer im Festsaal des Wohnparks am Schloss.

Nicht nur Berührungen sind in der häuslichen Krankenpflege eine gute Möglichkeit der Begegnung, teilt die St. Elisabeth-Stiftung mit. Auch der Einsatz ätherischer Öle wirkt sich positiv aus auf die seelische Gesundheit des Angehörigen, der daheim betreut wird. „Wo die Schulmedizin bei der häuslichen Pflege an ihre Grenzen stößt, unterstützt die Aromatherapie und führt zur Entspannung des Patienten“, erläuterte Irene Bänsch. Schon in der Bibel sei die Rede gewesen von Salben auf natürlicher Basis, die zu Heilzwecken eingesetzt wurden, heißt es in der Pressemitteilung. Und heute ist die Aromatherapie als Teil der Pflanzenheilkunde in der (Palliativ-)Pflege gefragter denn je. „Mit Hilfe naturreiner, ätherischer Öle werden Körper, Geist und Seele in Einklang gebracht und sie sorgen für Wohlbefinden und für eine stabile Gesundheit“, informierte die Referentin. Aus ihrem eigenen Bestand hat sie einen Holzkoffer mit mehr als 100 Ölen mitgebracht und der Raum erfüllte sich nach und nach mit den verschiedensten Düften. Aber „nur ein gutes Öl“ habe auch „gute Wirkungen“, so die Kümmerazhoferin weiter. Sie empfahl den Anwesenden deshalb laut Pressemitteilung, nur 100 Prozent naturreines, ätherisches Öl zu kaufen - und zwar in einer Apotheke, in einem Reformhaus oder in einem Naturkostgeschäft. Bänsch: „Ich rate davon ab, auf Krämermärkten eines mitzunehmen, denn viele preisgünstige Düfte werden synthetisch nachgebaut und erzielen null Wirkung.“ Ein wertvolles Öl sei auf den Etiketten entsprechend gekennzeichnet mit Namen, Gewinnungsverfahren und Anbauland, heißt es weiter.

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