Farbenfroh feiern die Reuter die Fasnet.
Farbenfroh feiern die Reuter die Fasnet. (Foto: Narrengilde)
Schwäbische Zeitung

In Reute wird am Wochenende wieder einmal der Ausnahmezustand ausgerufen. Denn dann startet die Reutener Fasnet um 19.30 Uhr mit dem traditionellen Narrenrechtabholen am Dorfgemeinschaftshaus in Gaisbeuren.

Im Dorfgemeinschaftshaus wird Ortsvorsteher Achim Strobel die Macht entzogen und bis Aschermittwoch närrisch regiert. Die Narren hoffen nach eigenen Angaben auf ein gutes Verhandlungsgeschick der Zigeunergruppe mit Gildemeisterin und Präsidentin, um Ortsvorsteher Achim aus dem Amt, aber nicht aus der Pflicht zu nehmen.

Kinderumzug und Narrenbaumstellen

Der Kinderumzug wird am Samstag dann um 13.30 Uhr vom Gasthaus Sternen aus gemeinsam mit dem Narrenbaum und Musikgruppen zum Dorfplatz ziehen, um anschließend den Narrenbaum zu stellen. Hier werden alle Kinder von dem Schnurrer-Erlös des vergangenen Jahres mit Leberkäswecken verköstigt. Ab 14 Uhr geht es laut Mitteilung rund beim Kinder- und Gemeindenachmittag in der Durlesbachhalle unter dem Motto „Wild, wild Reute, Cowboys, Indianer und die ganze Meute“, der durch den Förderverein der Narrengilde veranstaltet wird. Bei einem bunten Programm gibt es Spiel, Spaß und Spannung unter der Leitung von Moderator Heiko.

Um 9.30 Uhr findet am Sonntagmorgen der „Narrengottesdienst“ in der Kirche St. Peter und Paul statt – eine Kostümierung ist erwünscht. Pfarrer Werner habe sich auch dieses Mal wieder eine Besonderheit überlegt, heißt es. Begleitet wird er musikalisch von einem Bläserensemble und dem Fanfarenzug Reute. Ab 10:30 Uhr geht es dann zum Zunftmeisterempfang in die Begegnungsstätte des Klosters in Reute.

3100 Maskenträger und Musikanten erwartet

Den Startschuss für den großen Umzug mit 67 Gruppen und rund 3100 erwarteten Maskenträgern und Musikanten gibt um 13.30 Uhr Umzugswart Reiner Bosler. Im Anschluss ist buntes Fasnetstreiben auf dem Dorfplatz, in der Durlesbachhalle sowie im Ü-18-Discozelt, das durch den Förderverein der Narrengilde bewirtet wird.

Am „Gumpigen“ beginnen die Schnurrertage, der zweite Höhepunkt der Reutener Ortsfasnet. Zigeunereltern Ulrike Ehe und Peter Knörle weisen schon jetzt darauf hin, dass die Schnurrer in diesem Jahr den Mühlberg bereits am Freitag, 21. Februar, besuchen werden. Sie würden sich auf viele sich öffnende Türen freuen.

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