Im Wildgehege gilt Fütterungsverbot

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 An die Tiere im Tannenbühl darf nur das Futter aus den grünen Schachteln im Automaten verfüttert werden.
An die Tiere im Tannenbühl darf nur das Futter aus den grünen Schachteln im Automaten verfüttert werden. (Foto: Stadt Bad Waldsee/Göppel)
Schwäbische Zeitung

Die Stadt Bad Waldsee appelliert an die Besucher des Wildgeheges Tannenbühl, kein selbst mitgebrachtes Futter an die Tiere zu verfüttern, sondern nur Futter aus dem bereitgestellten Automaten zu verwenden.

Zwar freue sich die Stadt über eine großzügige Spende von 3,3 Tonnen Bio-Rosinen, heißt es in einem Schreiben der Stadt, dieses werde jedoch vom Fachpersonla in kleinen Gaben unter das Kraftfutter der Tiere gemischt und auch nur an das Schwarzwild, also Wildschweine, verfüttert. Für Rotwild, Steinwild und Muffelwild seinen Rosinen gefährlich, heißt es weiter. Bei diesen Tieren können eine Aszidose, also eine Störung des Säure-Basen-Haushaltes, hervorrufen, die zum Tod der Tiere führen kann.

Im Wildgehege gelte ein generelles Fütterungsverbot, auch aufgrund der Gefahr der Afrikanischen Schweine-Pest, mit der sich die Wildschweine anstecken könnten. Nur das Futter in den grünen Schachteln aus dem Automaten sei zulässig.

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