Haisterkircher feiern Familiengottesdienst und Narrenmesse in einem

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 Beim Familiengottesdienst ging’s bewegt zu.
Beim Familiengottesdienst ging’s bewegt zu. (Foto: Rudi Martin)

Bekanntlich wird in der Haisterkircher Pfarrkirche St. Johannes Baptist jeden Monat ein Familiengottesdienst an einem Sonntagvormittag angeboten. So auch am zweiten Sonntag im Februar. Die Eucharistiefeier steht dabei jeweils unter einem besonderen Leitthema, das in anschaulicher, erklärender Weise auf das Wirken Jesu hinweist. Pfarrer Stefan Werner, der die Eucharistiefeier zelebrierte, hatte dieses Mal viele Unterstützer für eine freudvolle Gestaltung des Familiengottesdienstes gefunden und mit einbezogen.

Passend zur fünften Jahreszeit wurde auf vielfache Weise das Thema „Freude“ in Bezug auf das Evangelium und somit auf die frohmachende Botschaft mit der Hinwendung zu Jesus und dessen Bedeutung für unser Leben in den Mittelpunkt gestellt.

Einbezogen wurden die Narrenzunft Osterhofen-Hittelkofen, die mit großem Anhang gekommen war, wie auch etliche Mütter und Väter, die mit Lesungen, Fürbitten und Gebeten zusammen mit einer großen Schar von Kindern eine sinngebende Narrenmesse gestalteten.

Sonnenstrahlen drangen durch die Oberfenster und beleuchteten wirkungsvoll das Innere des prachtvoll renovierten Gotteshauses und die zahlreichen Gottesdienstbesucher, die alle Bankreihen gefüllt hatten. Nicht nur die Ministrantenschar, viele Kinder und auch die Waldhexen waren fastnächtlich gekleidet, sondern auch etliche Gottesdienstbesucher.

Wirkungsstark war auch die musikalische Begleitung. An der Orgel überzeugte Leo Straßner, gerade mal 14 Jahre alt, einmal mehr durch routinierte Intonation aller Lieder genauso wie Taktgeber Fabian Lessig, der sein Schlagzeuginstrumentarium auf die Orgelempore gebracht hatte.

Die beiden brachten zu Beginn mit dem „Waldseer Narrenmarsch“ und am Ende mit dem „Waldhexenlied“ Bewegung in die Reihen. Pfarrer Stefan Werner ermunterte Groß und Klein nach vorne in den Altarbereich zu kommen, sich an den Händen zu fassen, zu tanzen, zu hüpfen und Freude zu erleben.

Dazu wurde die „Freude-Kiste“ geöffnet mit vielen Utensilien, die im Alltag für Freude sorgen helfen. Anschaulich wurde so im übertragenen Sinn aufgezeigt, dass Jesus den Menschen Freude schenken will.

Diese Botschaft überbrachte Pfarrer Werner übrigens mit klassisch gereimten Worten. Zunftmeister Florian Eisele warb mit seinen gereimten Versen bei der Gottesdienstfeier für die baldige Wiederöffnung des „Käppele“ von Osterhofen und freute sich, dass die Kollekte an diesem Sonntag für diesen guten Zweck verwendet wird.

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