Frau Holle begeistert die Zuschauer

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Schwäbische Zeitung

Zum Schuljahresabschluss hat die Klasse 3a der Döchtbühlschule das Märchen von Frau Holle auf die Bühne gebracht.

In den letzten drei Schulwochen erarbeiteten sich die 24 Kinder aus der 3. Klasse im Musiksaal das Märchen, mithilfe von Stefan Betz und der Schauspielerin Jutta Klawuhn vom Theater Ravensburg. Im Rahmen des Projektes Heimspiel erkundeten die Kinder den Begriff der Heimat und in diesem Falle das Heimweh, ein Gefühl, das viele Kinder bereits kennen und nur schwer in Worte fassen können.

Viele unterschiedliche Szenen nahmen Gestalt an, und nach der Rollenverteilung stand irgendwann das Stück, das vom Text her völlig von den jungen Spielern entwickelt wurde. Doch gab es noch einige andere Probleme zu lösen: Wie fällt Goldmarie in den Brunnen? Wie kann man Brote sprechen lassen und warum reden die überhaupt? Kann man es schneien lassen auf der Bühne? Alle diese Situationen konnte die Klasse gut lösen und auch so darstellen, dass es für den Zuschauer klar wurde, worum es ging.

Die zahlreiche Probentage und Spielbungen zum Rollenverhalten der verschiedenen Personen zahlten sich laut Mitteilung der Schule ebenso aus, denn es konnte bei vielen Massenszenen die gesamte Gruppe überzeugen.

Vor über 200 Zuschauern spielten die jungen Schauspieler dann im Bauernhausmuseum in Wolfegg ein Teil ihres Stückes dem Projektpublikum von Heimspiel, danach war die Döchtbühlschule dran: Bei insgesamt vier Aufführungen vor Eltern und Verwandten und vielen Grundschulklassen vom Döchtbühl konnten die Darsteller laut Mitteilung eine hervorragende Leistung abliefern, obwohl es auf der Bühne richtig eng zuging. Der donnernde Applaus zum Schluss zeigte den jungen Spielern, dass ihr Stück angekommen war.

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