Feuerwehr rettet Hund aus vereistem Tümpel

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Schwäbische Zeitung

Weil ein Hund in einen teilweise zugefrorenen Tümpel im Möserweg (Tannenbühl) eingebrochen war, ist die Bad Waldseer Feuerwehr am Montagnachmittag ausgerückt. Wie die Feuerwehr mitteilt, hatten Mitarbeiter des städtischen Baubetriebshofs den Einbruch des Hundes gegen 14.32 Uhr über den Notruf 112 gemeldet. Weil unklar war, ob auch Personen im Eis waren, wurde die DLRG ebenfalls alarmiert. Mittels Steckleitern und Rettungsboot konnte der Hund von der Feuerwehr aus seiner misslichen Lage gerettet werden.

Der Hund war einem Tier hinterher gerannt, auf den nicht mehr vollständig gefrorenen Tümpel gelaufen und eingebrochen. Die Besitzerin versuchte, ihren Hund zunächst selbst zu retten, brach aber ebenfalls an derselben Stelle ein. Sie konnte sich aber glücklicherweise selbst aus der lebensgefährlichen Situation retten.

Da sich beim Eintreffen der Rettungskräfte außer dem Hund und den Stadtmitarbeitern niemand am Unglücksort befand, musste davon ausgegangen werden, dass sich eventuell auch Personen in dem Tümpel befanden. Daher lief der Einsatz der Feuerwehr und des DLRG zunächst weiter. Der herbeigeeilte Mann der Frau berichtete, dass diese kurz zuvor völlig durchnässt, unterkühlt und unter Schock stehend nach Hause gekommen war.

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