Festsaison: Das müssen Eltern beachten

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 Altstadtfest: Dichtgedrängt stehen Zuhörer vor der Bühne auf der Hochstatt.
Altstadtfest: Dichtgedrängt stehen Zuhörer vor der Bühne auf der Hochstatt. (Foto: Archiv: Hermanutz)
Schwäbische Zeitung

Im Sommer laden viele Vereinsfeste, Biergärten oder auch das Altstadt- und Seenachtfest zur gemütlichen Hockete oder Party ein. Gerade beim Feiern sind aber einige Jugendschutzbestimmungen zu beachten. Deshalb weist das Ordnungsamt der Stadt Bad Waldsee in einer Mitteilung nochmals auf die wichtigsten Bestimmungen hin:

Für unter 16-Jährige gilt: Der Besuch von Tanzveranstaltungen ist nur in Begleitung einer personensorgeberechtigten Person, beispielsweise der Eltern, oder einer erziehungsbeauftragten Person, wie einer volljährigen Person mit schriftlicher Vollmacht, erlaubt. Von dieser Regelung ausgenommen sind Veranstaltungen eines anerkannten Trägers der Jugendhilfe.

Alkohol ist in jeder Form tabu. Es ist nicht erlaubt, unter 16-Jährigen Alkohol zu geben. Und diese dürfen auch keinen in der Öffentlichkeit zu sich nehmen. Ebenso besteht ein striktes Rauchverbot in der Öffentlichkeit. Ebenso ist die Abgabe von Tabakwaren, nikotinhaltigen Produkten, auch für E-Zigaretten und E-Shishas verboten.

Für 16- bis 18-Jährige gilt: Sie dürfen Tanzveranstaltungen auch ohne Begleitung eines Erziehungsberechtigten besuchen, allerdings nur bis Mitternacht. Bei Alkohol wird differenziert: Erlaubt sind Bier, Wein und Sekt, aber keine branntweinhaltigen Mixgetränke oder pure Spirituosen in jedweder Form. Auch für diese Altergruppe besteht ein striktes Rauchverbot in der Öffentlichkeit. Ebenso ist die Abgabe von Tabakwaren, nikotinhaltigen Produkten, auch für E-Zigaretten und E-Shishas verboten.

Für über 18-Jährige gilt: Die Altersbeschränkungen bei Veranstaltungen sowie die Einschränkungen bei Alkohol und Tabakwaren entfallen. Aus vielen Gründen sollte man sich aber für einen verantwortungsvollen Umgang mit diesen Genussmitteln entscheiden, rät die Stadtverwaltung von Bad Waldsee in ihrer Mitteilung.

Verstöße und Strafen: Verstöße gegen das Jugendschutzgesetz können als Ordnungswidrigkeit mit einer Geldbuße geahndet werden, also zum Beispiel der Verkauf von Alkohol an unter 16-Jährige oder Spirituosen an unter 18-Jährige. Auch die unerlaubte Weitergabe von Alkohol oder Tabakwaren unter Freunden kann geahndet werden.

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