Ereignisreiches Jahr geht zu Ende

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 In den vergangenen Monaten haben die Teilnehmer des Elternkurses erfahren, wie sie Konflikte nach der Methode der anleitenden E
In den vergangenen Monaten haben die Teilnehmer des Elternkurses erfahren, wie sie Konflikte nach der Methode der anleitenden Erziehung bewältigen und lösen können. (Foto: Walter Ritter)
Schwäbische Zeitung

Acht Eltern, die insgesamt 20 Kinder im Alter von zwei bis 17 Jahren haben, haben an sechs Donnerstagabenden in den vergangenen beiden Monaten am Elternkurs „Starke Eltern-Starke Kinder“ teilgenommen. Wie einer Pressemitteilung des Kinderschutzbundes zu entnehmen ist, diskutierten sie Fragen der Erziehung und des Familienalltags. Dabei seien ihnen Wege aufgezeigt worden, Konflikte nach der Methode der anleitenden Erziehung bewältigen und lösen zu können. Die Eltern wurden ermutigt, ihr Kind altersgemäß zu begleiten, anzuleiten und vor allem die Fähigkeiten und Stärken ihres Kindes in den Blick zu nehmen.

Das ganzjährige Hauptangebot des Kinderschutzbundes (KSB) ist jedoch die Hausaufgabenbetreuung, Sprach- und Lernhilfe, die an drei verschiedenen Standorten angeboten wird. Im Rahmen der Ganztagesbetreuung in der Grundschule werden an drei Nachmittagen in der Woche einzelne Kinder oder Kleingruppen aus der Grundschulbetreuung genommen und von den Mitarbeitern des KSB extra im Sprechen und Lesen gefördert. An den beiden anderen Standorten im SBBZ und im Kinderschutzbundraum in der Eschlestraße 4 besteht an drei Tagen in der Woche ein offenes Angebot für alle Kinder.

Hier werden die Kinder bei schulischen Aufgaben unterstützt, aber auch gespielt und gezielt gefördert. Jederzeit können auch neue Kinder von der ersten bis sechsten Klasse ohne Voranmeldung kommen. Sowohl im SBBZ, der früheren Förderschule, als in der Eschlestraße sind die Öffnungszeiten am Dienstag und Mittwoch von 13.30 bis 16 Uhr und am Freitag beginnt die Betreuung im SBBZ bereits um 13 Uhr, da hier kein Mensaangebot besteht. Insgesamt sind wöchentlich zwölf Mitarbeiter an den drei Standorten jeweils an ein bis zwei Tagen im Einsatz und erbrachten im vergangenen Schuljahr rund 1000 Ehrenamtsstunden.

Bereits zum zwölften Mal lockte die Kinderfasnetsdisco des Kinderschutzbundes am Gumpigen Donnerstag und am Rosenmontag jeweils rund 200 Kinder und Jugendliche in den Peterskeller. Auch die traditionelle Spielwiese beim Altstadtfest mit Luftballonen, Schminken und der Rollenrutsche fand großen Anklang.

Das jährliche kostenlose Faro-Theater von Veronika Degler lockte über 100 Kinder zum Märchen vom Froschkönig an. Bereits seit vielen Jahren ermöglicht der Kinderschutzbund am Anfang der Sommerferien rund 15 Grundschulkindern eine kostenlose Abenteuerwoche im Tannenbühl. Der Naturpädagoge Rainer Schall führte die Jungen und Mädchen jeden Tag in eine andere Zeitepoche. Wie in der Steinzeit wurden Hütten aus Blättern gebaut, verschiedene Tiere erforscht und viele Pflanzen erklärt.

Neu ist seit September die Zusammenarbeit mit der Gruppe „Tandem Plus“ des Landratsamtes. Diese bietet am ersten und dritten Mittwoch von 9.30 bis 11 Uhr ein offenes Treffen für Alleinerziehende, Patchworkfamilien und getrennt lebende Eltern im Raum des KSB in der Eschlestraße 4 an.

Da zum Jahresende drei Mitarbeiterinnen ausscheiden, sucht der KSB dringend weitere Mitarbeiter, die im neuen Jahr mithelfen, die Hausaufgabenbetreuung wieder zu vervollständigen, so der Pressetext abschließend. Da diese Tätigkeit durch das Land Baden-Württemberg finanziell unterstützt wird, kann für die Mitarbeiter eine ehrenamtliche Vergütung von acht Euro pro Stunde gezahlt werden.

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