Enttäuschende Saison endet für Waldsee-Achter auf Platz 17

Lesedauer: 4 Min
 In Münster endete für den Waldsee-Achter die Saison in der Ruder-Bundesliga.
In Münster endete für den Waldsee-Achter die Saison in der Ruder-Bundesliga. (Foto: Ruder-Bundesliga/Alexander Pischke)
Schwäbische Zeitung

In Münster waren für den Waldsee-Achter am Start: Leo Seebold, Niklas Wiest, Johannes Wiest, Fabian Wiest, Stefan Leißle, Tobias Weißenhorn, Sebastian Wenzel, Philipp Bauer, Sebastian Weiße und Steuermann Oskar Wild.

Die Ruder-Bundesliga-Saison 2019 ist zu Ende. Beim finalen Renntag in Münster wurde der Waldsee-Achter den eigenen Hoffnungen und Ambitionen wieder nicht gerecht und belegte einen enttäuschenden 17. Tagesplatz. In der Gesamtwertung machten die Bad Waldseer dadurch keinen Schritt mehr nach oben machen und bleiben ebenfalls auf dem 17. Platz. In den kommenden Tagen werden sich die Oberschwaben überlegen, ob sie auch im nächsten Jahr in der Bundesliga – der einzigen Liga in Deutschland für Achter über die Sprintdistanz – an den Start gehen.

Auf dem Aasee in Münster herrschten am Finaltag perfekte Bedingungen für spannende Ruderrennen – wenig Wind und flaches Wasser. Im Zeitlauf gegen den Travesprinter aus Lübeck schien der Waldsee-Achter noch nicht richtig wach zu sein. Bereits am Start verschenkten die Oberschwaben wertvolle Meter und über die gesamten 350 Meter hinweg kam das Boot der Waldseer nicht so richtig ins Laufen – die langsamste Zeit bestätigte das schlechte Gefühl der Kurstädter.

Im Achtelfinale ging es gegen den Überraschungs-Zeitlaufsieger Krefeld. Im vielleicht besten Rennen des Tages hielt der Waldsee-Achter gut gegen die Nordrhein-Westfalen dagegen. Im Ziel jubelten zwar die Krefelder, doch durch die schnelle Zeit bekamen die Waldseer im Viertelfinale einen Gegner auf Augenhöhe – den Salzland-Achter aus Bernburg.

Die Männer des Rudervereins Waldsee hatten nur knapp 30 Minuten Erholung zwischen Achtel- und Viertelfinale, die Bernburger mehr als 45 Minuten. Beim Sprintrudern, wo es meist um wenige Hundertstel oder Zehntel geht, ist die kürzere Regeneration natürlich ein Nachteil. Letztlich hatten sie knapp eine halbe Sekunde Rückstand. „Es ist natürlich ärgerlich, wenn man innerhalb von 30 Minuten zwei so harte Rennen verliert, mit denen wir eigentlich zufrieden waren“, meinte Schlagmann Leo Seebold.

Sieg im letzten Rennen

Im Halbfinale hatte der Waldsee-Achter gegen die physisch starken Gegner von Lokomotive Bremen keine Chance. Im Finale ging es für die Oberschwaben gegen den Tabellennachbarn Dresden um die Plätze 17 und 18. Das letzte Rennen der Bundesligasaison wollten die Waldseer gewinnen. Schon nach 50 Metern hatten die Waldseer einen kleinen Vorsprung, am Ende wurde es ein ungefährdeter Sieg. „Immerhin konnten wir im letzten Rennen die rote Laterne in der Tageswertung abwehren und in der Gesamtwertung bleiben wir auf dem 17. Tabellenplatz“, sagte Johannes Wiest. Teamkapitän Sebastian Wenzel sagte abschließend: „Die Saison war für uns schwierig. Sportlich können wir mit den Plätzen 13 und 14 in Leipzig und Hannover zufrieden sein, die Platzierungen in Duisburg (16), Minden (17) und Münster (17) entsprechen natürlich nicht dem, was wir uns vorgenommen haben.“ Nach der Heimregatta in zwei Wochen entscheidet sich, wie es 2020 weitergeht.

In Münster waren für den Waldsee-Achter am Start: Leo Seebold, Niklas Wiest, Johannes Wiest, Fabian Wiest, Stefan Leißle, Tobias Weißenhorn, Sebastian Wenzel, Philipp Bauer, Sebastian Weiße und Steuermann Oskar Wild.

Meist gelesen in der Umgebung
Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen