Ein Festival der Ministranten in Haisterkirch

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Die Ministranten beim Einzug anlässlich des Jugendgottesdienstes in Haisterkirch.
Die Ministranten beim Einzug anlässlich des Jugendgottesdienstes in Haisterkirch. (Foto: Rudi Martin)
Rudi Martin

Am letzten Sonntag im katholischen Kirchenjahr, auch als Christkönigsonntag bekannt, ist abends ein Jugendgottesdienst in der Haisterkircher Pfarrkirche St. Johannes Baptist gefeiert worden. Eingeladen waren Jugendliche und Erwachsene aus der Seelsorgeinheit Bad Waldsee. Den mehr als 300 Gottesdienstbesuchern dürfte dieser Jugendgottesdienst lange in Erinnerung bleiben.

Denn beim Einzug der Ministranten wurde ihnen ein geradezu überwältigendes Bild geboten, das in der Erinnerung haften bleiben wird. Der Zug der Minis, Mädchen und Jungen wollte gar nicht enden. Und man staunte, als sämtliche Ministranten schließlich im neu gestalteten Altarraum Platz gefunden hatten.

Gleich dreimal brandete während der Gottesdienstfeier ganz spontan riesiger Applaus auf. Das erste Mal nach der Begrüßung durch Waltraud Ruf. Die stellvertretende Vorsitzende der Kirchengemeinde Haisterkirch erwähnte in ihrer Ansprache, dass nach dem Tag der „Lichtmomente“ diese große Ministrantenschar aus der gesamten Seelsorgeeinheit bei diesem Abendgottesdienst „wahre lichte Momente“ setze und vermittele.

Das zweite Mal wurde am Sonntagabend Beifall geklatscht, als Pfarrer Stefan Werner, der auch die Eucharistiefeier leitete, die Zahl der Minis nannte, nämlich 134. Mit so vielen hatte der Geistliche überhaupt nicht gerechnet. Jetzt muss er ein Versprechen einlösen – hatte Werner doch zugesagt, dass es für jeden weiteren teilnehmenden Ministranten über der 100er-Marke eine ansehnliche Spende in die Ministrantenkassen der vier Kirchengemeinden Bad Waldsee, Haisterkirch, Michelwinnaden und Reute-Gaisbeuren geben werde.

Das dritte Mal ertönte während des Jugendgottesdienstes Beifall, als sich Pfarrer Werner beim Chor „Cielo“ aus Kißlegg für die wunderbare Umrahmung des Jugendgottesdienstes mit Gesang und Instrumentalspiel bedankte.

Genügend Raum zu persönlichen Begegnungen wurde im Anschluss an die feierliche Zusammenkunft durch die Kirchengemeinde Haisterkirch ermöglicht.

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