Die Favoriten der Crosslaufserie gewinnen auf neuer Strecke

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 Schon kurz nach dem Start setzte sich Aimen Haboubi (li., Nummer 28) in Bad Waldsee-Reute an die Spitze. Hannes Bitterling(379)
Schon kurz nach dem Start setzte sich Aimen Haboubi (li., Nummer 28) in Bad Waldsee-Reute an die Spitze. Hannes Bitterling(379) als Dritter hatte im Ziel schon einen gewaltigen Rückstand. (Foto: Rolf Schultes)
Gerhard Maucher

Alle Ergebnisse der Crosslaufserie gibt es im Internet unter:

www.crosslaufserie-oberschwaben.de

Die Favoriten des SSV Ulm 1846 haben sich bei der dritten Etappe der oberschwäbischen Crosslaufserie durchgesetzt. Das mit Spannung erwartete Duell der beiden Siegerinnen von Blitzenreute und Birkenhard, Marlene Gomez Islinger und Marlene Windisch, war bald entschieden. Schon in der zweiten Runde setzte sich Gomez Islinger von Windisch ab und verwaltete ihren Vorsprung von 36 Sekunden bis ins Ziel. Noch deutlicher verlief das Rennen bei den Männern.

Schon im ersten Anstieg lief Aimen Haboubi allen davon. Einzig Markus Kaiser von der TG Biberach konnte ein wenig mit dem Ulmer mithalten, hatte im Ziel aber dennoch 34 Sekunden Rückstand. Der Tagesdritte, Hannes Bitterling vom Triathlon Team Göppingen, verlor auf den fünf Runden und acht Kilometern fast eine Minute auf Haboubi, der für die Strecke in Bad Waldsee-Reute 28:51 Minuten benötigte.

Lob für den Streckenverlauf

„Eine sehr anspruchsvolle Strecke, die alles abverlangt“, kommentierte Haboubi seinen Lauf. Trotzdem würde er sich mehr Crossläufe dieser Sorte wünschen. Ein Kompliment gab es vom Sieger noch für die Zuschauer und die Stimmung an der Strecke. Die Siegerin Marlene Gomez Islinger, vom Training auf Lanzarote zurück, lobte den hügeligen Kurs, den sie aber nicht gewohnt sei. Im Lauf sei sie kontrolliert ihr Tempo gelaufen – in 32:07 Minuten gewann sie deutlich vor Windisch (32:43) und Lisa Madlener (33:44). Gomez Islinger bereitet sich auf die Triathlonsaison vor. „Es läuft alles nach Plan ohne Verletzungen und Krankheiten“, freute sie sich. Nach Vogt (finale Etappe am 16. Februar), wo sie sich den Gesamtsieg durch einen siebten Platz sichern kann, läuft sie noch die baden-württembergischen Meisterschaften im Crosslauf in Weinstadt und eventuell auch die deutschen Meisterschaften in Sindelfingen – falls sich die Ulmerin nicht für den ersten Weltcup in Abu Dhabi qualifiziert. Die Teamwertung ging bei den Männern und den Frauen an den SSV Ulm 1846.

Den Startschuss auf der neuen Strecke, bis zu diesem Jahr wurde am Bad Waldseer Golfplatz gelaufen, gab der Ortsvorsteher Achim Strobel. Er freute sich über die rege Teilnahme und wünschte allen viel Spaß. Den hatten die Läufer am Sonntag – auch beim Anstieg auf den Himmelsberg hinauf zum Wasserreservoir. Der Kurs fand allgemeine Zustimmung. „Sehr abwechslungsreich, schwer, aber super“, sagte etwa der Zweitplatzierte Kaiser. Gustav Mayer aus Biberach, einer der ältesten Teilnehmer, bezeichnete den Anstieg in der fünften Runde als „hammerhart“.

Die jüngsten Läufer hatten zwei kurze Runden über 400 Meter bei halbem Anstieg zu bewältigen. Dort gab es die einzige einheimische Siegerin: Johanna Hilt von den TSV Reute Runners durfte sich feiern lassen. Schnellster Schüler war Miguel Müller Cerqueira (DAV Ravensburg) vor Sebastian Matthias (VfB LC Friedrichshafen) und Fabian Merk (SC Vöhringen).

Da Korbinian Völkl vom SSV Ulm 1846 nicht in Reute gestartet war, führt Haboubi auch die Gesamtwertung der Crosslaufserie deutlich an. Zweiter ist sein Teamkollege Florian Will. Die Favoritinnen Gomez Islinger und Windisch liegen derzeit nur auf den Plätzen 13 und 14. Allerdings nur, weil sie jeweils einen Lauf ausgelassen haben. Sollten sie in Vogt starten, geht es wohl nur zwischen diesen beiden um den Gesamtsieg.

Alle Ergebnisse der Crosslaufserie gibt es im Internet unter:

www.crosslaufserie-oberschwaben.de

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