Das Lauffieber rückt näher

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 Das Leserteam der „Schwäbischen Zeitung“ für das Lauffieber hat sich mittlerweile zum fünften Gruppentraining getroffen.
Das Leserteam der „Schwäbischen Zeitung“ für das Lauffieber hat sich mittlerweile zum fünften Gruppentraining getroffen. (Foto: Elke Cambre)

Sie wagen die Herausforderung 10 000-Meter-Lauf beim kommenden Lauffieber und trainieren dafür fleißig: Die diesjährigen SZ-Läufer absolvierten am Samstag das fünfte Gruppentraining. Dafür ging es in den Bad Waldseer Kurpark.

„Arme hochziehen“, ruft Lauftrainerin Anita Opitz den Läufern zu. Locker läuft die gemischte Gruppe in der Nähe der Wassertretstelle im Hopferlauf auf und ab und zieht die Knie bei jedem Sprung hoch. Es ist das mittlerweile fünfte Gruppentraining für den großen Lauf am 11. Mai. Zum Lockern der Muskeln und Gelenke führt Trainerin Opitz, die selbst langjährige Wettkampferfahrung hat, das Lauf-ABC mit den Teilnehmern durch.

Voraussichtlich 19 SZ-Läufer werden am großen Laufwettbewerb teilnehmen. In Kooperation mit dem Sportpalast und Trainerin Anita Opitz vom Medi Sport hat die „Schwäbische Zeitung“ auch in diesem Jahr wieder ein Leserteam zusammengefunden.

Aufgewärmt schnüren sich einzelne noch die Laufschuhe zurecht, die Läufer sind startklar für das eigentliche Training. „In der Gruppe macht es viel mehr Spaß“, sind sich alle einig, die Gruppe ziehe einen mit und man sei motivierter. Schon viermal haben die SZ-Läufer mit Opitz in der Gruppe trainiert, samstags bei jedem Wetter etwa eine Stunde lang. Zunächst aufgeteilt in Anfänger und in Fortgeschrittene trainieren seit Samstag nun alle gemeinsam.

Kanadierlauf zum Auftakt

Los geht es also mit dem sogenannten Kanadierlauf: In zwei Kleingruppen laufen die Teilnehmer in einer Reihe hintereinander. Der hinterste Läufer schert aus, zieht im Tempo an, läuft an den anderen vorbei und führt schließlich die Gruppe an. Dann startet wieder der nächste, der ganz hinten läuft. So geht es in großen Runden durch den Kurpark. Die kurzen Sprints treiben den Puls nach oben. Bei dieser Übung ist Zusammenarbeit in der Gruppe gefragt, die Läufer passen sich gegenseitig an. Gegen Ende des Trainings schert der erste dann aus, wird langsamer und reiht sich hinten wieder ein.

Beim Training in der Woche zuvor stand schon fünfmal ein 800 Meter-Lauf auf dem Programm, an jedem Samstag übt die Gruppe etwas anderes. Unter anderem steht noch anstrengender Berglauf bevor. Durch zweimaliges eigenständiges Laufen in der Woche sollen die Teilnehmer ihre Ausdauer verbessern. Die verbleibenden Trainings seien schnell abgezählt, bemerkt Opitz. Am Wettkampftag selbst sei es schließlich wichtig, dass jeder in seinem Tempo laufe: „Die Zeit ist gerade für die Anfänger erst einmal gar nicht so wichtig, sondern das Durchkommen.“

Verschwitzt aber zufrieden kommen die Laufgruppen von der letzten Runde durch den Kurpark zurück. Lächelnd dehnen die Teilnehmer noch einmal die geforderten Beinmuskeln. Opitz’ Hausaufgabe für die kommende Woche: „Zweimal 50 Minuten laufen gehen.“ Und schon macht sich das SZ-Laufteam in lockerem Tempo wieder auf den Rückweg zum Sportpalast.

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