Das ändert sich beim Kinderreisepass

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 Reisepässe gibt es auch für Kinder.
Reisepässe gibt es auch für Kinder. (Foto: Andrea Warnecke/dpa)
Schwäbische Zeitung

Das städtische Bürgerbüro informiert in einer Mitteilung über Neuerungen beim Kinderreisepass, die seit 1. Januar gelten.

Werden Kinderreisepässe neu beantragt, dürfen diese nur für einen maximalen Gültigkeitszeitraum von zwölf Monaten ausgestellt werden. Die neue Gültigkeitsdauer entspreche europarechtlichen Sicherheitsstandards und diene dem Schutz der Identität der Kinder.

Eine Verlängerung des Kinderreisepasses innerhalb der Gültigkeitsdauer ist weiterhin möglich. Auch in diesem Fall beträgt die Gültigkeitsdauer maximal zwölf Monate. Bereits ausgestellte Kinderreisepässe behalten bis zum aufgedruckten Datum ihre Gültigkeit. Wünscht die antragstellende Person ein mehrere Jahre gültiges Dokument, kann ein regulärer Personalausweis oder Reisepass beantragt werden.

Für das Beantragen eines Kinderreisepasses sind folgende Unterlagen erforderlich: Persönliche Anwesenheit des Kindes im städtischen Bürgerbüro oder bei der Ortschaftsverwaltung, eine Zustimmungserklärung beider Erziehungsberechtigten bei gemeinsamem Sorgerecht oder Nachweis bei alleinigem Sorgerecht (Ausweisdokument beider Eltern), ein aktuelles, biometrisches Lichtbild (nicht älter als ein Jahr), Angaben von Augenfarbe und Größe sowie der bisherige Kinderreisepass oder die Geburtsurkunde

Ein Kinderreisepass kann nur für Kinder unter zwölf Jahren beantragt werden. Ab dem zehnten Lebensjahr muss das Kind bei der Antragstellung selbst unterschreiben.

Derzeit beträgt die Bearbeitungsdauer etwa eine Woche. Wegen der aktuellen Corona-Maßnahmen können Anträge nur nach Terminvereinbarung vorgebracht werden.

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