Bewerbungsphase für Bauplätze in Haisterkirch läuft

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21 Grundstücke sind im Wohngebiet „Untere Bachäcker II“ in Haisterkirch ausgewiesen.
21 Grundstücke sind im Wohngebiet „Untere Bachäcker II“ in Haisterkirch ausgewiesen. (Foto: Wolfgang Heyer)
Schwäbische Zeitung
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Die Bewerbungsphase für die Bauplätze im neuen Wohngebiet „Untere Bachäcker II“ in Haisterkirch läuft. Bis 30. April können sich Interessierte für die 21 Grundstücke ins Gespräch bringen. Wer den Zuschlag für die Flächen bekommt, entscheidet die Stadt.

Vor ein paar Jahren hat die Ortschaft eine Liste ausgelegt, in die sich Interssierte Häuslebauer eintragen und ihr Interesse an einem Haisterkircher Grundstück bekunden konnten. Mehr als 100 Interessenten haben davon Gebrauch gemacht. Die unverbindliche Nachfrage war also groß. „Nun bleibt es abzuwarten, wie viele sich tatsächlich bewerben“, meint Ortsvorsteherin Rosa Eisele. Ihre Freude über den baldigen Baustart im neuen Wohngebiet ist groß. Schließlich zeichnet sich nach Jahren der Vorbereitung nun der Baubeginn der Einzel- und Doppelhäuser ab.

Der Kaufpreis für die 475 bis 748 Quadratmeter großen Flächen beträgt 170 Euro pro Quadratmeter. Dieser Preis ist für Eisele in Ordnung: „Das spricht für Haisterkirch. Wir liegen einfach günstig zwischen Ravensburg und Biberach und wir genießen Stadtnähe. Wir haben ein super Radweg und ein rühriges Dorfleben und das schätzen die Leute.“ Die Entscheidung, wer in der Ortschaft ein Grundstück erwerben wird, obliegt der Stadt. Wie aus den verbindlichen Bewerbungsunterlagen der Stadt hervorgeht, werden unter anderem der Arbeitgeber, das Bauvorhaben und die familiären Verhältnisse der Interessenten abgefragt. „Die Auswahl erfolgt durch Los“, beschreibt Rathaussprecher Alfred Maucher in aller Kürze das Entscheidungsprozedere. Wie Eisele gleichwohl weiß, sollte die Finanzierung des Hausbaus geklärt sein. Außerdem würden keine Bauplätze an Baufirmen direkt vergeben. Nur Häuslebauer haben die Chance auf ein Grundstück. Und die können nach einer erfolgreichen Berücksichtigung quasi sofort mit dem Bau beginnen. „Die 21 Grundstückseigentümer können dann gleich den Auftrag an den Architekten geben und noch in diesem Jahr anfangen“, so Eisele.

Im angrenzenden Wohngebiet „Bachäcker I“ war Baubeginn im Jahr 2005. „Damals wurden die Bauarbeiten noch um einen Monat hinausgezögert, weil das Gelände noch für die 1200-Jahr-Feier der Ortschaft genutzt wurde. Aber schon am nächsten Tag rollten die Bagger an“, erinnert sich Eisele noch gut an die damalige Situation.

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