Ballettschule „Gleis eins“ erweckt den Waldseer Bahnhof zu neuem Leben

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 Die ersten Kurse sind am Montag gestartet.
Die ersten Kurse sind am Montag gestartet. (Foto: Sabine Ziegler)

Im bislang nahezu leerstehenden Waldseer Bahnhof kehrt wieder Leben ein, auch wenn die aufwändigen Sanierungsarbeiten im Haus noch andauern: Simone Ebenhoch hat am Montag dieser Woche hier ihre Ballettschule mit dem symbolträchtigen Namen „Gleis eins“ in Betrieb genommen.

Die staatlich anerkannte Tanzpädagogin für künstlerischen Tanz und Yogalehrerin (BYV) unterrichtet neben Ballett und Kindertanz auch Modern Dance, Hip Hop und Yoga. Die Waldseerin startet mit zunächst zwölf Gruppen und war positiv überrascht von der großen Nachfrage nach ihren Kursen. Wer sich für Yoga interessiert, muss sich bereits mit einem Platz auf der Warteliste begnügen, wie Ebenhoch beim Tag der offenen Türe am Samstag informierte. Den ganzen Tag über herrschte ein reges Kommen und Gehen im ersten Obergeschoss des Westflügels – besonders der 100 Quadratmeter große Ballettsaal mit Spiegelfront und herrlicher Aussicht auf Stadtsee und Altstadt begeisterte die Besucher. Auch die Nebenräume mit Umkleiden, Wartebereich und Büro hat die zweifache Mutter modern und geschmackvoll eingerichtet. Der Eingang in die Ballettschule befindet sich auf der Rückseite des Bahnhofes.

Wie mehrfach berichtet, laufen die Sanierungs- und Umbauarbeiten im Bahnhof weiterhin auf Hochtouren. Nach Angaben von Investor Christian Skrodzki von der „Historischen Kaufhaus Anker Immo Verwaltungs OHG“ in Leutkirch ist bereits ein Großteil der Räumlichkeiten vermietet.

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