Bad Waldsees Bürgermeister auf „Handels-Tour“

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 Bürgermeister Roland Weinschenk und Standortmanagerin Shqipe Karagja (Mitte) haben viel auf ihrer ersten Handels-Tour durch den
Bürgermeister Roland Weinschenk und Standortmanagerin Shqipe Karagja (Mitte) haben viel auf ihrer ersten Handels-Tour durch den Waldseer Innenstadthandel erfahren. (Foto: Oliver Hofmann)
Schwäbische Zeitung

Mitte Oktober hat sich Bürgermeister Roland Weinschenk in Begleitung seiner Standortmanagerin Shqipe Karagja auf die erste Handels-Tour durch den Waldseer Innenstadthandel begeben. Diese Tour hatte neun Stationen, begann beim Schuhhaus Geiger, über die Wäschetruhe, Uhren Stärk, dem Second-Hand-Laden Mode im Trend, Scheffold Haushaltwaren, Die Brille Weiland, Rio Mode, Mode City und endete schließlich bei der Parfümerie Bittel.

Die Betriebsbesuche des Bürgermeisters und der Wirtschaftsförderin bei Waldseer Unternehmen sind laut Pressemitteilung bereits seit Jahren fester Bestandteil der städtischen Wirtschaftsförderung. Neben dem Handwerk, der Industrie und Dienstleistung gehört auch der Waldseer Einzelhandel zu einem wesentlichen Wirtschaftsfaktor der Stadt, der mit seinem vielfältigen Angebot und seiner Kundennähe zum Erfolg der Stadt Bad Waldsee beiträgt. Im Rahmen dieser neuen „Handels-Touren“ möchte die Verwaltung in Zukunft auch mit Händlern in den Austausch treten, deren Unternehmung kennenlernen und Ideen und Anregungen direkt abholen, so der Pressetext.

Positiv habe sich bei diesen Besuchen herausgestellt, dass die Bad Waldseer Händler mit ihrer geschäftlichen Situation durchaus zufrieden sind. Viele Händler stellten die Struktur des Innenstadthandels mit seinen inhabergeführten Geschäften und spezialisierten Sortimenten als einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil dar, heißt es weiter. Viele Stammkunden aus dem Umland würden diese Einkaufsatmosphäre sehr schätzen und damit würde man auch bei den Kurgästen und Touristen ordentlich punkten. Als wichtig wurde vielfach herausgehoben, dass man doch vermehrt die Stärken der Stadt herausstellen sollte anstatt zu oft über die Schwächen zu diskutieren. Bei der Diskussion um die Parkplätze sei das oft nicht so gut gelaufen. Neben der Gelegenheit, mehr über die jeweiligen Erfolgsgeschichten der Einzelhändler zu erfahren, war es dem Bürgermeister und der Wirtschaftsförderin auch wichtig, kritische Themen zur Sprache bringen zu lassen. Dabei wurde zum Beispiel die problematische Parksituation für Angestellte der Handelsgeschäfte, Erfahrungen mit dem Städtischen Vollzugsdienst oder auch das schon jahrelang diskutierte Thema des fehlenden Weihnachtsmarktes angesprochen. „Dieser direkte Kontakt ist uns wichtig. Neben dem Austausch auf Augenhöhe ist es schön zu sehen, dass durch diese offenen Gespräche neue Ideen, Impulse und eine stärkere Vernetzung entstehen. Davon profitieren sowohl wir auf Seiten der Stadtverwaltung als auch unsere Gastgeber, die uns jeweils einen Einblick in Ihre Geschäftswelt gewähren.“ zieht Bürgermeister Roland Weinschenk gemäß des Presseberichts sein Fazit aus dieser erfolgreichen Innenstadt-Tour.

Die Handels-Besuchstermine werden ab 2019 weitergeführt.

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