Zukunft des Basars die nächsten zwei Jahre gesichert

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Anna Markert

Beim Kinder- und Jugendkleiderbasar am Samstag in Aulendorf hat es wieder Kleidung, Spielzeug und alles andere rund ums Kind gegeben. Den Basar gibt es schon seit Jahren, vor einigen Monaten aber schien seine Zukunft ungewiss zu sein. Jetzt ist die Frage nach der Weiterführung jedoch geklärt.

Wie jedes Jahr war auch diesen Samstag der Ansturm auf den Kinder- und Jugendkleiderbasar in der Stadthalle groß. Auf den vielen Tischen, die in der Stadthalle aufgebaut waren, wurde Kleidung in den Größen 50 bis 180 angeboten, von der Kleidung für das neugeborene Baby bis zum fast erwachsenen Jugendlichen war alles dabei. Neben Kleidung gab es aber auch Kinderwägen, Babysafes und Spielzeug zu kaufen, also alles was man rund um Kinder braucht.

Der große Andrang aus werdenden Müttern, Eltern, Großeltern und anderen Besuchern zeigte die große Beliebtheit des Basars in Aulendorf. Doch noch Anfang diesen Jahres wurde die Weiterführung des Basars in Frage gestellt. Der Kinder- und Jugendkleiderbasar wird vom Vorsitz des Kindergartenfördervereins organisiert. Da die Verantwortlichen im Förderverein ihre Ämter niederlegen wollen, müssen Nachfolger gefunden werden.

Sieglinde Thiel, die erste Vorsitzende, und Heike Derwing, die zweite Vorsitzende, haben den Kinder- und Jugendkleiderbasar dieses Jahr zum letzten Mal organisiert. Der Basar werde aber weitergehen, da sich bereits interessierte Nachfolger gefunden haben. Bevor diese aber die Arbeit aufnehmen, müssen sie erst noch offiziell gewählt werden, erklärte Thiel. Bei einem Infoabend, der veranstaltet wurde, um Nachfolger zu finden, hätten sich gleich zwei Interessierte gemeldet. „Es wird mit Sicherheit die nächsten zwei Jahre weitergehen.“ Thiel und Derwing versicherten beide, dass sie auch dem neuen Team weiter unterstützend zur Seite stehen werden und etwa bei Krankheit einspringen könnten. Das neue Team habe auch schon dieses Jahr bei der Planung und Durchführung mitgeholfen, damit der Übergang leichter wird. Die Zukunft des Basars ist also für mindestens die nächsten zwei Jahre gesichert. „Und wir sind ja auch nicht aus der Welt“, meinte Derwing.

Die Planung für den Basar beginnt laut Thiel und Derwing etwa zweieinhalb Monate vor dem eigentlichen Basar. Der Termin für den Basar muss für das ganze Team passen und die Stadthalle muss verfügbar sein. Beim Basar am Samstag wurden etwa 7700 Artikel zum Verkauf angeboten. Spielsachen verkaufen sich laut Thiel gut, vor allem Marken wie Playmobil oder Lego, aber auch Kleidung aller Art. „Je nachdem, was gefragt wird, und welches Alter und Größe die Kinder haben“, erklärte Derwing. Um auf dem Basar etwas zu verkaufen, muss man eine Verkaufsnummer haben, die vom Förderverein vergeben wird. Im Sommer gibt es mehr Nummern zur Verfügung als im Winter. „Im Winter haben wir bei den vielen dicken Wintersachen einfach nicht so viel Platz“, erklärte Thiel. Laut Derwing werden etwa ein Drittel der angebotenen Sachen auch verkauft.

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