Zu teuer: Stadt verschiebt Wegsanierung

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 Waldwege werden auch von Wanderern genutzt. Bei Aulendorf verschiebt sich nun die Sanierung eines solchen.
Waldwege werden auch von Wanderern genutzt. Bei Aulendorf verschiebt sich nun die Sanierung eines solchen. (Foto: Symbol: Sabine Centner)

Keine Handwerker oder viel zu teure Handwerker: mit diesem Problem ist die Stadt Aulendorf in drei Tiefbaufällen, darunter die geplante Sanierung des Waldkieswegs Schussentobel, konfrontiert.

Zwei Bauplätze im Baugebiet Laurenbühl hätte die Stadt gerne erschließen lassen. Und auch im Bereich der Bühlstraße/Altshauser Straße hätte eine Baufirma tätig werden sollen. Dort, um die Gefahrenabwehr bei Starkregenereignissen zu verbessern.

Stadt will sich erneut auf die Suche nach Firmen machen

Weil allerdings keine Firma ein Angebot machte, will die Stadt sich im Juni erneut auf die Suche nach Firmen machen, die die Bauarbeiten übernehmen. Sie sollen dann im November oder kommendes Frühjahr angegangen werden.

Zwar ein Angebot gegeben hat es im Fall der geplanten Sanierung des Waldkieswegs im Schussentobel bei Zollenreute, der zwischen April und September hätte auf Fordermann gebracht werden sollen. Die Stadt war in ihrer Berechnung von 80 000 Euro Baukosten ausgegangen. Das vorgelegte Angebot lag gut 90 000 Euro darüber und damit nach Ansicht der Stadt so viel zu hoch, dass sie die Firma von der Wertung ausschloss und die Ausschreibung aufhob.

Im August sollen die Arbeiten nun nochmals ausgeschrieben werden. Anvisiertes Ende der dann geplanten Bauzeit: Ende 2019 oder Frühjahr 2020.

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