Zebrastreifen hat derzeit schlechte Karten

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 Das baden-württembergische Ministerium für Verkehr hat im Sommer Städte und Gemeinden dazu aufgerufen, sich für das Aktionsprog
Das baden-württembergische Ministerium für Verkehr hat im Sommer Städte und Gemeinden dazu aufgerufen, sich für das Aktionsprogramm „Sichere Straßenquerung“ zu bewerben. Mit zusätzlichen Fußgängerüberwegen will Minister Winfried Hermann (Foto) vor allem Kinder und ältere Verkehrsteilnehmer besser schützen. Einen Zebrastreifen bewilligt zu bekommen, scheint allerdings weiterhin nicht so einfach zu sein, berichtete Aulendorfs Bürgermeister Matthias Burth im Gemeinderat. Die angefragten Straßen in Aulendorf seien weiterhin abgelehnt worden. (Foto: Christoph Schmidt)

In der Gemeinderatssitzung am Montagabend kam das Thema Zebrastreifen im Rahmen der Einwohnerfragestunde erneut auf. Ein Bürger aus der Löwenbreitestraße wies abermals daraufhin, dass ein Zebrastreifen auf der anderen Seite der Löwenbreite wichtig wäre, „damit die Autos langsamer fahren“. Ohnehin würde zu sehr gerast. Der gesamte Weg ab der Schussenrieder Straße sei eine „Raserstraße“. Wie Bürgermeister Matthias Burth erläuterte, müsse es eine gewisse Anzahl von Autos und Fußgängern pro Stunde geben, damit ein Zebrastreifen möglich wäre. „Wir liegen deutlich unter dem Schwellenwert“, so Burth. Das Landratsamt als zuständige Untere Verkehrsbehörde habe daher die Anfragen immer wieder abgelehnt. Das betreffe vor allem auch die Saulgauer Straße. Und trotz der neuen Richtlinien für Zebrastreifen seien die Vorgaben immer noch nicht großartig vereinfacht worden, es habe weiterhin keine Zusagen für die Zebrastreifen gegeben, kritisierte Burth die Landespolitik. „Es ist nicht so, dass man nur Schnipsen muss und ein Zebrastreifen ist da.“ Die Verwaltung sei aber weiter im Austausch mit dem Landratsamt bezüglich der gewünschten Zebrastreifen in der Saulgauer Straße und der Löwenbreitestraße. „Wir werden weiter dran bleiben“, versicherte Burth. (kik)

Einige Aulendorfer fordern mit einer Unterschriftenaktion einen Zebrastreifen in der Hauptstraße. Das Landratsamt Ravensburg hat eine Querungshilfe dort geprüft – mit ernüchterndem Ergebnis.

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In der Gemeinderatssitzung am Montagabend kam das Thema Zebrastreifen im Rahmen der Einwohnerfragestunde erneut auf. Ein Bürger aus der Löwenbreitestraße wies abermals daraufhin, dass ein Zebrastreifen auf der anderen Seite der Löwenbreite wichtig wäre, „damit die Autos langsamer fahren“. Ohnehin würde zu sehr gerast. Der gesamte Weg ab der Schussenrieder Straße sei eine „Raserstraße“. Wie Bürgermeister Matthias Burth erläuterte, müsse es eine gewisse Anzahl von Autos und Fußgängern pro Stunde geben, damit ein Zebrastreifen möglich wäre. „Wir liegen deutlich unter dem Schwellenwert“, so Burth. Das Landratsamt als zuständige Untere Verkehrsbehörde habe daher die Anfragen immer wieder abgelehnt. Das betreffe vor allem auch die Saulgauer Straße. Und trotz der neuen Richtlinien für Zebrastreifen seien die Vorgaben immer noch nicht großartig vereinfacht worden, es habe weiterhin keine Zusagen für die Zebrastreifen gegeben, kritisierte Burth die Landespolitik. „Es ist nicht so, dass man nur Schnipsen muss und ein Zebrastreifen ist da.“ Die Verwaltung sei aber weiter im Austausch mit dem Landratsamt bezüglich der gewünschten Zebrastreifen in der Saulgauer Straße und der Löwenbreitestraße. „Wir werden weiter dran bleiben“, versicherte Burth. (kik)

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