Wie Brände vermieden werden können

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 Regionale Unternehmensvertreter tauschen sich in Aulendorf über Neuerungen bei den Themen Arbeitssicherheit und Brandschutz aus
Regionale Unternehmensvertreter tauschen sich in Aulendorf über Neuerungen bei den Themen Arbeitssicherheit und Brandschutz aus. (Foto: IHK/Photoart/Manuela Hund-Lihs)
Schwäbische Zeitung

Wissen über Arbeitssicherheit und Brandschutz: Bei Carthago in Aulendorf hat der Kongresstag Arbeitssicherheit, Umwelt und Energie der Industrie- und Handelskammer Bodensee-Oberschwaben (IHK) stattgefunden. Rund 50 Unternehmensvertreter haben über den Brandschutz und Gefährdungsbeurteilungen diskutiert. Das teilt die IHK in einem Schreiben mit.

Im Fokus standen laut Pressetext der IHK bei diesem Kongresstag der Brandschutz in Unternehmen und die notwendige Informationspflicht an die Mitarbeiter in der Produktion und in der Verwaltung. Sören Liebmann, Experte für Bandschutz aus Sigmaringendorf, stellte die drei Säulen – bauliche, vorbeugende und organisatorische Maßnahmen – im Brandschutz vor. Gerade die notwendige regelmäßige Sensibilisierung der Mitarbeiter und Überprüfung von Betriebsmitteln könnten, so zeige die Erfahrung, Brände verhindern.

Nach Feuer droht Schließung

Das Risiko, nach einem Brand Kunden, Aufträge oder gar Mitarbeiter zu verlieren, sei hoch, verdeutlichte der Referent weiter. Oftmals müssten Unternehmen aus diesen Gründen im Nachgang eines Brandes sogar schließen. „Die Prävention muss daher einen großen Stellenwert einnehmen“, schreibt die IHK in dem Pressetext.

Fokus auf Schutz von werdenden Müttern

Ein weiterer Fokus lag laut Pressetext auf der Erstellung von Gefährdungsbeurteilungen für psychische Arbeitsbelastungen bei Mitarbeitern, die von Reiner Priebe, Experte für Arbeitssicherheit aus Bad Waldsee, erläutert wurde. Diskutiert wurde nach weiteren Angaben der IHK über Methoden für die Erstellung und die Umsetzung von Maßnahmen bei spezifischen Arbeitsaufgaben. Dabei sei auch der Fokus auf die Gefährdungsbeurteilungen zum Mutterschutz gelegt worden, da werdende Mütter einen besonderen gesetzlichen Schutz erfahren, zum Beispiel, wenn am Arbeitsplatz mit Gefahrstoffen gearbeitet werde.

Bei einer anschließenden Betriebsführung durch die Produktion wurde über den betrieblichen Ablauf in Sachen Arbeitssicherheit und Brandschutz bei Carthago informiert.

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