Was Aulendorfer Bürger beschäftigt

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 Bei der Einwohnerversammlung in Aulendorf ging es auch um das Neubaugebiet „Buchwald“.
Bei der Einwohnerversammlung in Aulendorf ging es auch um das Neubaugebiet „Buchwald“. (Foto: Sebastian Korinth)
Claudia Buchmüller

Gegen Ende der Aulendorfer Einwohnerversammlung machte ein Bürger aus Zollenreute seinem Unmut Luft, weil er die Windkraftproblematik im Röschenwald auf der Tagesordnung vermisste. „Wir betroffene Zollenreuter Bürger hätten uns gefreut, von Ihnen zwei, drei Sätze zum Thema Windkraft im Röschenwald zu hören“, sagte er und fügte hinzu: „Dies wird nicht sauber gehandelt in Aulendorf, zumal die Stadt gar nicht selber betroffen ist. Wir sind gerade richtig madig.“ Gegen den Vorwurf der unsauberen Arbeit wehrte sich Bürgermeister Burth vehement und bekräftigte: „Wir haben bisher großen Wert auf gute Öffentlichkeitsarbeit gelegt und werden dies auch in Zukunft tun. Alle Informationen, die wir haben, haben Sie auch.“ Ein weiterer Zuhörer sprach von Tausenden von Betroffenen durch Infraschall. Burth verwies auf die laufenden Gutachten, die mit Sicherheit ein Jahr dauern würden. Vorher sei nichts Neues zu erwarten. Er nehme die Bedenken sehr ernst. „Aber das Argument Landschaftsbild lasse ich für mich nicht gelten“, betonte Burth zum Abschluss. (cbm)

Bei der jüngsten Einwohnerversammlung von Aulendorf (SZ berichtete) hat es noch weitere Themen gegeben, die rege diskutiert wurden. Hierzu gehörte das Neubaugebiet „Buchwald“.

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Gegen Ende der Aulendorfer Einwohnerversammlung machte ein Bürger aus Zollenreute seinem Unmut Luft, weil er die Windkraftproblematik im Röschenwald auf der Tagesordnung vermisste. „Wir betroffene Zollenreuter Bürger hätten uns gefreut, von Ihnen zwei, drei Sätze zum Thema Windkraft im Röschenwald zu hören“, sagte er und fügte hinzu: „Dies wird nicht sauber gehandelt in Aulendorf, zumal die Stadt gar nicht selber betroffen ist. Wir sind gerade richtig madig.“ Gegen den Vorwurf der unsauberen Arbeit wehrte sich Bürgermeister Burth vehement und bekräftigte: „Wir haben bisher großen Wert auf gute Öffentlichkeitsarbeit gelegt und werden dies auch in Zukunft tun. Alle Informationen, die wir haben, haben Sie auch.“ Ein weiterer Zuhörer sprach von Tausenden von Betroffenen durch Infraschall. Burth verwies auf die laufenden Gutachten, die mit Sicherheit ein Jahr dauern würden. Vorher sei nichts Neues zu erwarten. Er nehme die Bedenken sehr ernst. „Aber das Argument Landschaftsbild lasse ich für mich nicht gelten“, betonte Burth zum Abschluss. (cbm)

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