Schwäbische Zeitung

Zwischen Aulendorf und Otterswang ist es am frühen Dienstagabend zu einem Waldbrand gekommen. Nach Informationen von Aulendorfs Feuerwehrsprecher Peter Sonntag breitete sich das Feuer auf rund 400 Quadratmetern in einem Wald etwas abseits eines Gemeindeverbindungswegs aus. Ein Passant hatte das Feuer frühzeitig bemerkt. Das, und die Tatsache, dass der Wald nicht besonders dicht und nicht trocken war, habe, so Sonntag, verhindert, dass das Feuer sich schneller ausbreitet.

Der Einsatzort lag etwa 200 Meter abseits des Wegs, sodass die Feuerwehr nicht direkt vorfahren konnte. Wie Sonntag mitteilt, erschwerte die Wasserversorgung den Einsatz, da über mehrere Hundert Meter von der Schussen zum Brandherd Schläuche verlegt werden mussten. Auch der dortige Moorboden stellte die Einsatzkräfte vor Herausforderungen. Mit einer Wärmebildkamera suchte die Feuerwehr nach Stellen, an denen sich das Feuer tief in den Boden brennt. Die Glutnester wurden dann von Trupps zu je drei Mann abgelöscht. Die Einsatzkräfte mussten von Hand graben, damit sichergestellt werden konnte, dass es im Untergrund nicht weiter brennt. Ein Minibagger wurde zur Unterstützung nachgefordert. Er grub die Stellen aus, die dann geflutet wurden.

Bei dem Einsatz waren alle Einheiten der Aulendorfer Feuerwehr ausgerückt, nachgefordert wurden auch die Abteilungen Zollenreute und Tannhausen. Insgesamt waren 47 Feuerwehrleute vor Ort. Die integrierte Leitstelle Bodensee-Oberschwaben hatte gegen 17.30 Uhr alarmiert, nachdem ein Passant den Brand gemeldet hatte. Auch vor Ort waren die Schnelle Einsatzgruppe des DRKs Aulendorf mit vier Personen sowie die die Polizei Altshausen und der stellvertretende Kreisbereitschaftsleiter des DRK Ravensburg.

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