Tag der offenen Tür beim Hofgartentreff

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Der Hofgartentreff in Aulendorf im ehemaligen Alten- und Pflegeheim wird am Samstag, 16. Juni, eingeweiht. Dazu laden die Stadt Aulendorf und die Caritas Bodensee-Oberschwaben zu einem Tag der offenen Tür zwischen 12 und 16 Uhr ein.

Der Hofgarten-Treff soll Anlaufstelle und Treffpunkt für einheimische und zugewanderte Menschen in der Stadt sein und zu ehrenamtlichem Engagement einladen. Er wurde zusammen von der Stadt Aulendorf und der Caritas Bodensee-Oberschwaben entwickelt. Kooperationspartner sind die katholische und die evangelische Kirchengemeinde sowie der Helferkreis Asyl Aulendorf. Die Trägerschaft liegt bei der Caritas Bodensee-Oberschwaben. Die Vernetzung mit Schulen, Kindertagesstätten, Vereinen und anderen Einrichtungen ist ein wichtiges Ziel des Treffs.

Beim Tag der offenen Tür wird es ein Essens- und Rahmenprogramm in Treff selbst und im Park geben, wo auch ein Zelt mit Bühne aufgebaut ist. Eine ökumenische Einweihung gibt es um 12.15 Uhr mit anschließendem Umtrunk. Um 13 und um 15 Uhr gibt es eine mehrsprachige Märchen-Vorlese-Stunde im kleinen Gruppenraum, um 13.30 Uhr spielt die Flöten- und Instrumental-AG der Grundschule, für 14.14 Uhr ist eine Zaubershow angesetzt und um 15 Uhr erklingt afrikanische Trommelmusik. Zudem ist im Park das Kinder-Spielmobil vertreten.

Ab 13 Uhr informieren die Kooperationspartner des Hofgartentreffs bei einem „Markt der Möglichkeiten“ an Infoständen. Vertreten sein werden der Familientreff, die Integrationsdienste, die Wohnraumoffensive „herein“, die Kinderstiftung Ravensburg (Lesewelten), die Zuhause-Leben-Stelle, die Volkshochschule Oberschwaben, der Stadtseniorenrat, der Bürgerbusverein, die Behindertenhilfe der Zieglerschen, der Helferkreis Asyl, der Verein Aktiv in Aulendorf (AKA), die Nachbarschaftshilfen, die Sozialstation Gute Beth, die Lernwerkstatt Aulendorf sowie die Offene Jugendarbeit und die Schulsozialarbeit.

Kosten von 150 000 Euro

Was genau die Stadt der Umbau des Hofgartentreffs kosten wird, steht noch nicht fest. Der zunächst grob geschätzte Kostenrahmen von 130 000 Euro wird allerdings nicht reichen, eine detailliertere Berechnung ergab voraussichtlich 150 000 Euro. „Wir gehen davon aus, dass wir das einhalten“, sagte Bürgermeister Matthias Burth.

Dafür wurden Decken und Fußböden erneuert, Beleuchtung und Elektrik neu gemacht, ein behindertengerechtes WC eingebaut, das ehemalige Bad zu einem weiteren WC, Lagerfläche geschaffen und die alte Küche durch eine neue ersetzt. Auch der Eingang wurde verlegt und die Terrasse zum Park hin wieder ordentlich instand gesetzt. Noch im Raum stehen Überlegungen, dort künftig ein kleines Spielgerät oder einen Sandkasten aufzubauen.

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