Stadtseniorenrat will barrierefreie Hauptstraße

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Auch für eine Umgestaltung der Hauptstraße hat der Aulendorfer Stadtseniorenrat Ideen.
Auch für eine Umgestaltung der Hauptstraße hat der Aulendorfer Stadtseniorenrat Ideen. (Foto: Archiv: Stumm, Paulina)

Neben der Freizeitgestaltung für Senioren mischt der Aulendorfer Stadtseniorenrat auch im kommunalpolitischen Geschehen mit, etwa in Sachen Barrierefreiheit. „Viele Aulendorf meinen, wenn wir kein Stimmrecht haben, können wir nichts durchsetzen. Das stimmt aber nicht“, sagt Peter Fuchs, stellvertretender Seniorenratsvorsitzender, und verweist auf den barrierefreien Bürgerbus, dessen Idee sich aus den Anfängen des Rats entwickelte und der die Mobilität auch älterer Tannhausener, Blönrieder, Zollenreuter und Kernstädtler verbessern soll.

Auch für Bordsteinabsenkungen, Ruhebänke in der Stadt und Markierungsstreifen an Treppen auf öffentlichen Wegen haben Fuchs und seine Mitstreiter sich eingesetzt. Letztere sollen laut Fuchs nach einem Gespräch mit der Stadtbauamtsleiterin in absehbarer Zeit überall angebracht werden, an der schmalen Treppe am alten Rathausplatz gibt es sie schon.

Aktuell sorgt sich der Stadtseniorenrat um Fußgänger und Menschen mit Rollatoren, die in der Hauptstraße auf die Fahrbahn ausweichen müssen, weil Gastronomen den Gehwegbereich bestuhlen. Der Seniorenrat schlägt vor, den Straßenbereich so umzugestalten, dass die Fahrspur optisch verschmälert wird, indem größere Steinplatten in den Fahrspurbereich hinein verlegt werden. Das würde zudem das Kopfsteinpflaster zurückdrängen, das für Rollstuhlfahrer ungeeignet sei und in dem Rollatoren regelmäßig hängen bleiben würden.

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