Schlossgeschichten begeistern Gymnasiasten

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 Moderne Technik trifft Historie: Per App informierten sich die Aulendorfer Schüler über die Geschichte des Schlosses.
Moderne Technik trifft Historie: Per App informierten sich die Aulendorfer Schüler über die Geschichte des Schlosses. (Foto: Gymnasium)
Schwäbische Zeitung

Die Klasse 10 des Gymnasiums Aulendorf hat die letzte Geschichtsstunde vor Weihnachten genutzt, um das Schloss näher kennenzulernen. Die meisten der Schüler seien zwar schon einmal im Schloss gewesen, aber seit diesem Jahr könne man es mithilfe der App „Aulendorfer Schlossgeschichten“ und einem Tablet oder Mobiltelefon selbständig erkunden, teilt die Schule mit.

Wer kein eigenes Gerät zur Verfügung hatte, konnte an der Infotheke ein Tablet ausleihen oder auch auf Schul-Tablets zurückgreifen. Michael Osdoba, einer der „Väter“ der Schlossgeschichten, und Susanne Krause als Mitarbeiterin der Stadtverwaltung, seien so freundlich gewesen, eine Einführung in die App zu geben, und dann sei alles ganz von selbst gelaufen, heißt es. Die Schüler hätten jeweils zu zweit eifrig das Schloss und seine Umgebung erkundet.

„Ich persönlich fand die Exkursion interessant. Oft gibt es bei historischen Exkursionen langweilige Führungen, die mühsam sind zuzuhören. Die Idee die Informationen über das Handy oder Tablet zu erlangen, hat mir sehr gut gefallen“, war laut Mitteilung von den Schülern zu hören, und weiter: „Die Kurzfilme waren informativ und spannend zugleich. Durch die mobile Führung konnte jeder in seinem Tempo laufen und musste nicht raus gehen. Ich kann die Exkursion den weiteren Klassen nur empfehlen.“

Und ein anderer Schüler berichtete: „Besonders die Architektur im aufwendig geplanten und durchdachten Marmorsaal lag genau in meinem Interesse. Für Menschen, die sich weniger für solche Dinge begeistern können, war die App aber ein guter Anreiz, sich mit der heimischen Vergangenheit zu befassen. […] Ich finde es sehr gut, dass Aulendorf an seinem Tourismus arbeitet und dafür sorgt, dass das kulturelle Erbe unserer kleinen Stadt nicht in Vergessenheit gerät.“

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