Schülerrekord beim Strong Run

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350 Teilnehmer haben sich für den Strong Run am Freitag in Aulendorf angemeldet. Laut Wetterwarte Süd soll es schwül-heiß werde
350 Teilnehmer haben sich für den Strong Run am Freitag in Aulendorf angemeldet. Laut Wetterwarte Süd soll es schwül-heiß werden. (Foto: Archiv: Veranstalter)

Ein laut Wetterexperten „schwül-warmer, energiegeladener Sonne-Wolken-Mix“ erwartet die 350 Teilnehmer beim Strong Run am Freitag ab 17 Uhr, kräftige Schauer und Gewitter sind nach den Vorhersagen nicht ausgeschlossen. Die Veranstalter der SGA Yetis sind derweil zufrieden mit den Vorbereitungen und vermelden einen Rekord bei den Schulstaffeln: 44 Mannschaften mit 176 Schülern haben sich zum Aulendorfer Stadtlauf angemeldet, vergangenes Jahr waren es 30 Teams.

Mit 50 gemeldeten Läufern beim zehn Kilometer langen Hauptlauf sind es etwa gleich viele Teilnehmer wie im Vorjahr. Auch Läufer aus der Schweiz und aus Holland gehen wieder an den Start. Bekannte Namen sind laut Mitorganisator Matthias Thaler nicht dabei, was die Sieg-Chancen für Yeti Markus Rimmele erhöhe.

Ebenfalls eine Zehn-Kilometer-Strecke zu bewältigen haben die Genuss- und Hobbyläufer, die ohne Zeitmessung unterwegs sind, sowie die Nordic-Walker mit Weltmeister Michael Epp. Bei den Bambinis sind die Anmeldezahlen ebenfalls etwa gleich geblieben – rund 50 kleine Läufer starten am Freitag.

Auf den geänderten Streckenverlauf (die SZ berichtete) gab es nach Angaben von Thaler bislang nicht viele Reaktionen. „Die neue Route haben sich wahrscheinlich noch nicht viele angeschaut.“ Start und Ziel sind dieses Jahr nicht wie gewohnt in der Hauptstraße, sondern neben dem Schalander-Biergarten. „Die Strecke geht dieses Jahr durch den Park, sie wird garantiert wieder für heiße Sohlen sorgen“, kündigen die Yetis an.

Auch der „Huberbuckel“ ist nicht Teil der Strecke. Grund für die Streckenänderung sind die Bauarbeiten in der Poststraße und die ausgeschilderte Umleitung für Busse in die Hauptstraße. Die knapp 20 Teilnehmer eines Probetrainings seien zuletzt ganz zufrieden gewesen mit der neuen Strecke, die laut Thaler in diesem Jahr „ein bisschen leichter“ zu bewältigen sei. 225 Meter Höhenunterschied sind jedoch auch bei der geänderten Strecke durch den Park hoch bis zur Schönstatt-Kapelle, rechts durch die Wohnsiedlung und dann wieder runter in die Stadt, noch immer zu bewältigen – und stellen bei schwül-warmen Temperaturen eine Herausforderung dar.

Wichtig ist laut Thaler daher, dass die Sportler bereits vor dem Start ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen. „Auch während des Laufs gibt es Gelegenheiten zum Trinken.“ Heiße Temperaturen seien zwar prinzipiell „nicht so optimal“ zum Laufen, solange aber die 30-Grad-Marke nicht überschritten werde, sei auch ein Zehn-Kilometer-Lauf noch gut machbar. „Extrem war es vor zwei Jahren, da waren es um die 32 Grad“, so Thaler. Vorhergesagt für morgen sind um die 24 Grad bei hoher Luftfeuchtigkeit und erhöhter Regenwahrscheinlichkeit.

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