Schüler lernen gesunde und schnelle Pausenverpflegung zuzubereiten

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 Die Schüler des Aulendorfer Gymnasiums haben ihr eigenes Essverhalten analysiert.
Die Schüler des Aulendorfer Gymnasiums haben ihr eigenes Essverhalten analysiert. (Foto: Gymnasium Aulendorf)
Schwäbische Zeitung

Die Schüler der Klassen 7 und 9 des Gymnasiums Aulendorf haben im Ernährungszentrum Bad Waldsee im Rahmen der Unterrichtseinheit „Ernährung“ ihr eigenes Mittagessen auf den Prüfstand gestellt. Denn: Das Essen hat auch Auswirkung auf die gesamte Leistungsfähigkeit, die Entwicklung des Körpers, das Körpergewicht und auf das Gefühl des Gestresstseins, heißt es in der Pressemitteilung der Schule.

Die Schüler untersuchten laut Mitteilung, wie viele Kalorien ihr Mittagessen hat. Enthält das Essen über den Tag verteilt genügend Obst- und Gemüseportionen? Wieviel Fett stecken in Hamburger, Döner, Currywurst oder einer Packung Erdnüsse? Wieviel Zucker steckt in einer Portion Ketchup, einer Flasche Cola oder in zwei Gummibärchen? Wie lange muss man Seilspringen, um einen Müsliriegel zu verbrennen? Wie kann man ein Mittagessen so zusammenstellen, dass es schmeckt, man satt wird und trotzdem nicht zu viel und nicht zu wenig Kalorien zu sich nimmt?

Beim gemeinsamen Nachkochen und der anschließenden Verköstigung Fastfoodgerichte kam den Schülern laut Mitteilung die erhellende Erkenntnis – schnelles Essen muss nicht unbedingt schlecht sein. Es kommt auf die Zubereitungsart und auf die Zusammenstellung der Zutaten an. Die Zubereitung der Hähnchennuggets im Ofen statt in der Fritteuse spart Fett. Füllt man den Wrap mit Gemüse und Joghurtdip hat man sogar schon frisches Gemüse und Milchprodukte eingebaut. Geschmeckt hat es den meisten, heißt es in der Meldung der Schule.

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