Rundweg soll attraktiver werden

Lesedauer: 3 Min

 Familie Dittrich aus Aulendorf beim Feiertagsspaziergang auf dem Rundweg um den Steegersee.
Familie Dittrich aus Aulendorf beim Feiertagsspaziergang auf dem Rundweg um den Steegersee. (Foto: Claudia Buchmüller)
Claudia Buchmüller

Ende September haben in der Sitzung des Verwaltungsausschusses der Stadt Aulendorf weitere Maßnahmen betreffend des Rundweges um den Steegersee auf der Tagesordnung gestanden. Bereits im Laufe des Jahres war der bei Spaziergängern und Joggern beliebte Weg mit Hackschnitzeln aufgefüllt worden. Zudem hat die Wassertretstelle ein neues Edelstahlbecken und eine große Holzplattform mit Bänken erhalten. Die Investitionen betrugen insgesamt rund 18 000 Euro (die SZ berichtete).

Nach Gesprächen mit dem Kneippverein Aulendorf und den SGA-Yetis hat das Gremium dem vom Kneippverein vorgelegten Bewegungskonzept einstimmig zugestimmt. Das Konzept basiert in abgewandelter Form auf dem schwedischen Fahrtspiel, einer in Schweden entwickelten Trainingsmethode aus dem Laufsport. Es soll auf der 1,2 Kilometer langen Steegerseerunde zu unterschiedlichen Aktivitäten einladen.

Verschiedene Geh- und Laufformen zum Ausdauertraining werden durch Übungen an Bewegungsgeräten ergänzt. Mehrere Geräte wie Balancierhölzer, Fußstapfen, Schwebebalken, Reck und Ringhangelbahn sollen Kinder, Jugendliche und Erwachsene zum Training motivieren und Kraft und Koordination verbessern. Mit dem möglichen Trainingsabschluss in Form von Wassertreten im neuen Kneippbecken kann zudem das Herz-Kreislaufsystem gestärkt werden. Umgesetzt wird die Maßnahme voraussichtlich im kommenden Frühjahr.

Die Mittel in Höhe von knapp 4000 Euro (ohne Fundamente) sollen im Wirtschaftsplan 2019 des Eigenbetriebs Aulendorf Tourismus bereitgestellt werden. Ob dabei die Fundamente in Eigenleistung erstellt werden können, wird derzeit noch geprüft.

Wie Silke Johler von der Stadtverwaltung Aulendorf telefonisch mitteilte, sollen auch die Lehrtafeln erneuert werden. Wobei hier noch nicht fest steht, ob die bisherige Form beibehalten wird. Verwaltungsausschussmitglied Karin Halder (BUS) verspricht sich von der Maßnahme „eine mit relativ geringen Mitteln durchführbare deutliche Aufwertung des Rundweges, die Bürgern und Gästen von Aulendorf gleichermaßen zugute kommt.“

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen