Radweg an der L 286 soll verlängert werden

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 Roland Haug (links) und Matthias Burth wünschen sich einen längeren Radweg entlang der Landesstraße 286.
Roland Haug (links) und Matthias Burth wünschen sich einen längeren Radweg entlang der Landesstraße 286. (Foto: Gemeinde)
Schwäbische Zeitung

In einer gemeinsamen Erklärung unterstreichen Roland Haug, Bürgermeister der Gemeinde Ebersbach-Musbach, und Matthias Burth, Bürgermeister der Stadt Aulendorf, die Notwendigkeit zum Radweg-Weiterbau entlang der Landesstraße 286. Ein Schreiben dazu erhalten die Landtagsabgeordneten Manfred Lucha (Grüne), Petra Krebs (Grüne), Raimund Haser (CDU) und August Schuler (CDU), heißt es in einer Pressemitteilung.

Aus der Begründung geht hervor: „Der bestehende Radweg endet direkt an der Gemarkungsgrenze und verläuft ins ,Leere’ beziehungsweise ins Gefahrenvolle. Die Strecke Ebersbach/Aulendorf dient insbesondere auch als Schulweg, zumal sehr viele Kinder und Jugendliche aus der Gemeinde Ebersbach-Musbach weiterführende Schulen in den Nachbarstadt Aulendorf besuchen. Es gibt fernerhin Kinder im Grundschulalter aus Aulendorf, die den Weg gen Ebersbach suchen. Der Zustand von einem ,sicheren Schulweg’ ist meilenweit entfernt.“

Und weiter: „Nicht nur Schüler besuchen Aulendorf, auch viele Bürger aus Ebersbach-Musbach gehen nach Aulendorf weil sie unter anderem ihren Arbeitsplatz dort haben und Alltagseinkäufe hier erledigen müssen. Die Defizite im ÖPNV sind bekannt, gute Gründe, warum und überhaupt aufs Fahrrad zu steigen ebenso. Das berechtigte Verlangen einer Radwegweiterführung von Ebersbach nach Aulendorf ist somit und bei Jung und Alt gegeben.“

Auf die schon bestehenden, fruchtbaren beständigen Kooperationen der Gemeinde Ebersbach-Musbach und der Stadt Aulendorf werde mit verwiesen, so etwa in der Wasserversorgung, im Feuerwehrwesen, bei Schulen und Vereinen, verstärkt durch die neu formierte Jugendmusikkapelle Aulendorf-Ebersbach-Blönried-Tannhausen-Zollenreute, und jüngst durch den Bürgerbus Aulendorf, der auch den Ort Ebersbach berücksichtige, heißt es.

Mit zu bedenken sei, dass durch die Firma Carthago in Aulendorf der Verkehr erheblich zugenommen habe, einerseits wegen der zahlreichen Arbeitnehmer, die von auswärts die neue Arbeitsstätte besuchen, andererseits durch den aufkommenden Zulieferverkehr. Auch das seien Gründe, die für einen Weiterbau des Radwegs sprechen. Man hoffe sehr auf Abgeordneten-Unterstützung, und ersehne eine baldige Planung und absehbare Ausführung, so die beiden Rathausvertreter.

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