„Picknick im Park“ geht in die zweite Runde

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Auch im Sommer 2018 soll sich der Hofgartenpark in Aulendorf zu einem „Picknick im Park“ mit Musik- und Mundart-Veranstaltungen
Auch im Sommer 2018 soll sich der Hofgartenpark in Aulendorf zu einem „Picknick im Park“ mit Musik- und Mundart-Veranstaltungen verwandeln. (Foto: Archiv/cbm)
Schwäbische Zeitung

Die Veranstaltungsreihe „Picknick im Park“ wird es in Aulendorf auch in diesem Sommer wieder geben – voraussichtlich aber nur an drei Wochenenden. Damit geht der Kleinkunstzuchtverein mit dem Kulturprogramm in die zweite Runde. Geboten sein soll auch in diesem Jahr Kleinkunst und Musik lokaler und regionaler Künstler im Hofgartenpark. Die Finanzierung allerdings ist noch nicht ganz in trockenen Tüchern. Der Verwaltungsausschuss entscheidet am Mittwoch, ob die Stadt das „Picknick im Park“ mit 4000 Euro unterstützt.

Im Sommer 2017 hatte sich der Hofgartenpark im Juli zur Picknickwiese entwickelt. An vier Sonntagen hatte der Kleinkunstzuchtverein, ein Ableger des Aulendorfer Kleinkuntvereins, zum Chillen, Picknicken und Kleinkunst eingeladen. Geboten war Mundart-Kabarett, Live-Musik oder Slams mit Lyrik und Poesie in Dialekt. Der Eintritt zu den Veranstaltungen war frei.

Am bestehenden Konzept festhalten

„Es soll wieder in diese Richtung gehen“, sagt Max Baier, Vorsitzender des Kleinkunstvereins. Auch eine offene Bühne für „Künstler, und solche, die es werden wollen“, wird es wieder geben. Derzeit legt der Verein die Termine fest und arbeitet am Programm. Ganz große Sachen, wie etwa das Abschiedskonzert von Grachmusikoff, werde man aus finanziellen Gründen nicht machen können. Dass es in diesem Jahr nur drei Picknick-Wochenenden geben soll, liegt aber eher an Terminproblemen; „am vierten Wochenende wären dann acht Veranstaltungen in Aulendorf, das wäre zu viel“, sagt Baier.

Im vergangenen Jahr war die Veranstaltungsreihe als ein Projekt des OEW-Kultursommers im Landkreis mit 8000 Euro gefördert worden. Mit Unterstützung von ehrenamtlichen Helfern, der Stadt und Sponsoren seien die Kosten etwa gedeckt gewesen. In diesem Jahr müssen die Organisatoren ohne diese einmalige Förderung auskommen.

„Ich bin guter Dinge, dass wir es hinbekommen“, sagt Baier zur Finanzierung. Die Bürgerstiftung Aulendorf fördere das „Picknick im Park“ mit 2000 Euro. Auch städtischerseits ist in diesem Jahr eine stärkere finanzielle Unterstützung angedacht.

Mehr Geld für Veranstaltungsförderung

Im Wirtschaftsplan Tourismus sind für Kulturförderung 6000 Euro als Veranstaltungsbudget eingestellt. Das ist mehr als im Vorjahr ( 2700 Euro), weil mit der Umsetzung des tagestouristischen Konzepts ein bis zwei weitere Events – neben dem Schlossfest – mit städtischer Unterstützung angedacht sind. Das „Picknick im Park“ könnte nun eines davon werden. Denn die Verwaltung sieht darin eine Veranstaltung, „die den Zielsetzungen des tagestouristischen Konzepts entspricht“, wie es in einer Sitzungsvorlage heißt. Sie schlägt vor, das „Picknick im Park“ mit 4000 Euro zu unterstützen. Der Verwaltungsausschuss wird sich am kommenden Mittwoch, 11. April, (Beginn 18 Uhr) damit befassen.

„Damit hätten wir es fast geschafft“, hofft Baier auf eine Zustimmung. Trotzdem wolle man „die Fühler nach weiteren Sponsoren ausstrecken“. Denn der Verein hält an seinem Grundanliegen fest: „Wir wollen in Aulendorf kulturell ein bisschen etwas Neues bieten und Leuten auch die Möglichkeit bieten, sich zu präsentieren.“

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