Gearbeitet wird konventionell im offenen Graben wie früher schon nahe des Umspannwerks in Otterswang.
Gearbeitet wird konventionell im offenen Graben wie früher schon nahe des Umspannwerks in Otterswang. (Foto: Archiv: Netze BW)
Schwäbische Zeitung

Das Unternehmen Netze BW modernisiert und verstärkt nach eigenen Angaben das Stromnetz zwischen Bad Schussenried-Otterswang und Aulendorf. Dazu verlegt sie ab Montag, 10. September, neue 20-kV-Mittelspannungskabel. Diese ersetzen die Freileitung, die momentan noch vom Umspannwerk Otterswang bis zum nördlichen Ortsrand von Aulendorf verläuft.

Mehr als 850 000 Euro investiert die Netze BW in diese Maßnahme. Sie war laut Mitteilung notwendig geworden, um die ständig wachsende Zahl von regenerativen Erzeugungsanlagen in das Stromnetz einzubinden, und diene der Versorgungssicherheit vor Ort. Gearbeitet wird konventionell im offenen Graben. Beginnend beim Umspannwerk der Netze BW in Otterswang, werden die Kabel zunächst innerorts entlang der Laimbacher Straße und der Hauptstraße im südlichen Gehweg verlegt. Hier werden auf einer Strecke von etwa 500 Metern im Auftrag der Stadt Bad Schussenried auch gleich Leerrohre für den Breitbandausbau mit in den Graben gelegt, in die später Glasfaserkabel einfach eingezogen werden können. Danach führt die Kabeltrasse weiter über den Schussentalweg, den Ortsverbindungsweg und den Lehmgrubenweg bis zum Gelände der Sportanlagen von Aulendorf.

Während der Bauphase kann es in den einzelnen Straßen- und Wegabschnitten zu Verkehrsbehinderungen kommen. Die Netze BW bittet Anwohner und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die Beeinträchtigungen. Wenn alles planmäßig verläuft, wird die Maßnahme voraussichtlich Anfang Dezember abgeschlossen sein. Sobald die Erdkabel in Betrieb sind, werden auch die Freileitungen inklusive der 18 Strommasten demontiert.

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