Menschenrechte auf Stundenplan der Gymnasiasten in Aulendorf

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 Aulendorfer Gymnasiasten haben Briefe an Inhaftierte und staatliche Stellen geschrieben.
Aulendorfer Gymnasiasten haben Briefe an Inhaftierte und staatliche Stellen geschrieben. (Foto: Gymnasium)
Schwäbische Zeitung

Jährlich findet rund um den 10. Dezember, dem internationalen Tag der Menschenrechte, ein Briefmarathon statt. Auch das Gymnasium Aulendorf nahm an dem von der Menschenrechtsorganisation Amnesty International initiierten Projekt teil, teilt die Schule mit.

Demnach beschäftigten sich Schülerinnen und Schüler der Klassen 10 und 11 mit Fällen wie dem von Nassima Al-Sada, die in Saudi-Arabien misshandelt und inhaftiert wurde, weil sie sich für Frauenrechte und Gleichberechtigung eingesetzt hatte. Die Aulendorfer Jugendlichen hätten Briefe der Aufmunterung an die Inhaftierten geschrieben und auch dokumentiert, dass sie Anteil nehmen an solchen Ungerechtigkeiten. Es wurden aber auch Dutzende Briefe an die Regierungen der betroffenen Staaten und ihre diplomatischen Vertretungen in Deutschland verfasst. Die Vergangenheit habe gezeigt, dass die Summe der Briefe in dem deutschlandweiten Briefmarathon durchaus Eindruck bei Regierungen machen kann.

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