Klaus Tappeser besucht LAZBW

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Klaus Tappeser mit Abteilungsdirektorin Landwirtschaft Gabriele Reise im Lehrmelkstand.
Klaus Tappeser mit Abteilungsdirektorin Landwirtschaft Gabriele Reise im Lehrmelkstand. (Foto: LAZBW)
Schwäbische Zeitung

Der Tübinger Regierungspräsident Klaus Tappeser hat nun das Landwirtschaftliche Zentrum (LAZBW) in Aulendorf besucht.

Im Mittelpunkt seiner Gespräche und Diskussionen standen Informationen über aktuelle Projekte des LAZBW und die Zusammenarbeit auf Verwaltungsebene zwischen Regierungspräsidium und LAZBW, heißt es in einer Pressemitteilung.

Daneben standen die Aktivitäten im Bildungssektor nach der Brandkatastrophe vom April 2018 im Vordergrund. Direktor Franz Schweizer und die zuständige Fachbereichsleiterin Anita Herre erläuterten dem Regierungspräsidenten und der ihn begleitenden Abteilungsdirektorin Landwirtschaft, Gabriele Reiser, die einzelnen Maßnahmen, wie das Bildungsmandat trotz Brand bedingter Einschränkungen für die Besucher abgewickelt wird.

Im Mittelpunkt stand dabei der neue Lehrmelkstand und das automatische Melksystem (Melkroboter). Klaus Tappeser zeigte sich laut Pressetext sehr beeindruckt, wie das LAZBW trotz Brand bedingter Einschränkungen ein möglichst kundenorientiertes Fortbildungs- und Ausbildungsangebot erfolgreich und mit sehr guter Resonanz anbietet.

Bei den Projekten standen insbesondere die Aktivitäten des LAZBW zum Thema Kuhwohl und Biodiversität auf landwirtschaftlichen Nutzflächen im Vordergrund: Dabei wird den Fragen nachgegangen, wie mit IT-gestütztem Vorgehen der Gesundheitsstatus der Tiere in den Ställen weiter optimiert werden kann und wie man auch in Anbindeställen die Haltungsbedingungen verbessern kann. Beeindruckt zeigte sich Tappeser auch von den Projektansätzen zur Steigerung der Biodiversität zum Beispiel durch Mischanbau von Mais und Bohnen oder durch die Anlage von Blühstreifen im Grünland, so der Pressebericht. Mit dem Projekt Allianz fürs Niederwild wird durch Bewirtschaftungsmaßnahmen der Lebensraum von Feldhasen und Rebhuhn auf Landwirtschaftsflächen des LAZBW am Standort Bettenreute verbessert.

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