Kinder lernen auch Nächstenliebe und soziale Unterschiede kennen

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 Der heilige Martin teilt seinen Mantel mit einem Bettler. So lernten rund 100 Kinder des städtischen Kindergartens „Villa Wirbe
Der heilige Martin teilt seinen Mantel mit einem Bettler. So lernten rund 100 Kinder des städtischen Kindergartens „Villa Wirbelwind“ am Donnerstagabend, wie wichtig es ist, Menschen in Not zu helfen. (Foto: Buchmüller)

Am frühen Donnerstagabend sind knapp 100 Kinder des städtischen Kindergartens „Villa Wirbelwind“ gemeinsam mit Erzieherinnen, Eltern und Geschwistern mit ihren bunten Laternen singend durch die Straßen gezogen. Das Leuchten der Laternen soll die Dunkelheit vertreiben und die Botschaft des St. Martin verkünden.

Wie Kindergartenleiterin Margot Schwald im Gespräch mit der SZ berichtete, wurden in den vergangenen Wochen neben der Geschichte des St. Martin die Themen Nächstenliebe, soziale Unterschiede, Teilen und Helfen altersentsprechend thematisiert. Zudem konnten die Eltern an einem Elternnachmittag eine Holzlaterne basteln. Peter Lerch, als Soldat verkleidet, führte auf seinem Pferd Hanna den Zug an. Auf einem nahe gelegenen Parkplatz, wo der Bettler, gespielt von Stefan Treuer, frierend wartete, fand dann die symbolische Mantelteilung statt.

Die Kinder waren sichtlich beeindruckt, dies so hautnah miterleben zu dürfen. Im Anschluss gab es für die Teilnehmer Kinderpunsch, Glühmost und Martinsbrezeln.

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