Jugendliche langfristig begleiten und unterstützen

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 Der Kichengemeinderat hat seine Klausurtagung im Kloster Kellenried abgehalten.
Der Kichengemeinderat hat seine Klausurtagung im Kloster Kellenried abgehalten. (Foto: Katholisches Pfarramt St. Martin)
Schwäbische Zeitung

Die Klausurtagung des Kirchengemeinderates hat vom 5. bis 6. Juli im Kloster Kellenried stattgefunden. Unter dem Thema „Rückblick und Auswertung der Amtsperiode und des Entwicklungsprozesses. Blick in die Zukunft“ arbeitete das Gremium unter der Leitung von Dekanatsreferent Elmar Kuhn intensiv an wichtigen Punkten für das Gemeindeleben vor Ort, teilt das Katholische Pfarramt St. Martin mit.

Im Austausch sei unter anderem rückblickend festgestellt worden, dass die Mitglieder in einer lebendigen Gemeinde leben, in der viele engagiert mitwirken und daran interessiert seien, dass sich die Kirche und das Gemeindeleben auch weiterhin positiv weiter entwickelt. Vor allem bei Hochfesten oder auch beim Gemeindefest an Fronleichnam werde dies erlebbar.

Ein weiterer positiver Aspekt sei die Vorstellung der Dienste der Kirchengemeinde bei der Seniorenmesse gewesen. Hier sei sichtbar geworden, wie sehr sich die Kirchengemeinde im Bereich der sozialen und caritativen Arbeit in Aulendorf engagiert. Auch der von der Diözese angestoßene Entwicklungsprozess „Kirche am Ort – Kirche an vielen Orten“ habe den Kirchengemeinderat beschäftigt und gute Ansätze für die Gemeindearbeit gebracht.

Aber nicht nur positive Momente wurden laut Mitteilung thematisiert. Im offenen und selbstkritischen Dialog sei darüber gesprochen worden, welche Veränderungen notwendig sind, damit die Kirchengemeinde weiterhin gut wirksam sein könne, vor allem auch im Bereich der Kindergärten und Verwaltung. Hier sei spürbar gewesen, wie sehr man bisweilen auch mit den strukturellen Bedingungen, die von außen vorgegeben sind, zu kämpfen hat.

Für die Zukunft sind dem Kirchengemeinderat vor allem die Bereiche Jugendarbeit, junge Familien, Kindergärten und Strukturveränderungen im Bereich von Verwaltung und Leitung wichtig. Im Bereich der Jugendarbeit werde nach Lösungen gesucht, wie die Jugendlichen langfristig begleitet und unterstützt werden können, damit die Gemeinde auch lebendig bleiben kann. Auch für Familien und ihre Bedürfnisse solle der Blick offen sein: Wie kann man sie unterstützen? Welche Formen von pastoraler Arbeit sind für sie sinnvoll und notwendig? Im Bereich der Kindergärten gehe es vor allem darum, eine stabile und langfristig gesicherte gute Arbeit in Betreuung, Pastoral und Verwaltung zu ermöglichen.

Die Klausurtagung sei geprägt gewesen von einer freundlichen, und konstruktiven Atmosphäre, in der sehr offen über positive, schwierige und zu verändernde Aspekte in Gemeinde, Gemeindearbeit, Gemeindeentwicklung gesprochen worden sei, heißt es abschließend.

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