Grundsteuer bleibt in Aulendorf auf hohem Niveau

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Aulendorf wird den Hebesatz für die Grundsteuer B im kommenden Jahr bei 650 Prozent belassen.
Aulendorf wird den Hebesatz für die Grundsteuer B im kommenden Jahr bei 650 Prozent belassen. (Foto: dpa/Patrick Pleul)

Grundsteuer B

Die Grundsteuer B wird auf bebaute oder bebaubare Grundstücke und Gebäude erhoben. Die Grundsteuer berechnet sich über drei Faktoren: dem sogenannten Einheitswert des Grundstücks, der vom Finanzamt ermittelt wird, der entsprechenden Steuermesszahl und dem Hebesatz, dessen Höhe die Gemeinden selbst festlegen. Der Einheitswert beschreibt den Wert des Grundstücks. Seine Ermittlung steht in der Kritik, da die zugrunde liegenden Daten teilweise nicht mehr der Realität entsprechen. Eine entsprechende Grundsteuerreform ist derzeit im Gange. Die Steuermesszahl variiert etwas nach Gebäudeart sowie altem oder neuem Bundesland. Die Hebesätze baden-württembergischer Kommunen variieren stark, der Schnitt lag (Stand Juni 2020) bei 360 Prozent. Da Kommunalverwaltungen den Hebesatz für die Grundsteuer selbst festlegen, bietet sich damit eine Stellschraube für deren Einnahmen. (pau)

650 Prozent: Aulendorf hat den höchsten Hebesatz im Land. Der Schnitt der baden-württembergischen Kommunen liegt bei rund 360 Prozent. Das ist der Grund.

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Grundsteuer B

Die Grundsteuer B wird auf bebaute oder bebaubare Grundstücke und Gebäude erhoben. Die Grundsteuer berechnet sich über drei Faktoren: dem sogenannten Einheitswert des Grundstücks, der vom Finanzamt ermittelt wird, der entsprechenden Steuermesszahl und dem Hebesatz, dessen Höhe die Gemeinden selbst festlegen. Der Einheitswert beschreibt den Wert des Grundstücks. Seine Ermittlung steht in der Kritik, da die zugrunde liegenden Daten teilweise nicht mehr der Realität entsprechen. Eine entsprechende Grundsteuerreform ist derzeit im Gange. Die Steuermesszahl variiert etwas nach Gebäudeart sowie altem oder neuem Bundesland. Die Hebesätze baden-württembergischer Kommunen variieren stark, der Schnitt lag (Stand Juni 2020) bei 360 Prozent. Da Kommunalverwaltungen den Hebesatz für die Grundsteuer selbst festlegen, bietet sich damit eine Stellschraube für deren Einnahmen. (pau)

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