Gewitter beschert Zuschauern und Läufern nasse Füße

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Punkt 17 Uhr starteten 61 Bambini zum 400-M-Lauf durch den Park.
Punkt 17 Uhr starteten 61 Bambini zum 400-M-Lauf durch den Park. (Foto: Claudia Buchmüller)
Claudia Buchmüller

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Punkt 17 Uhr haben am Freitag 61 Bambini den von den Yetis der Sportgemeinschaft Aulendorf organisierten 16. Stadtlauf „Strong Run“ eröffnet. So viele Mädels und Buben der Jahrgänge 2011 und jünger waren noch nie am Start beim 400-Meter-Bambini-Lauf. Mit dabei auch der fünfjährige Franz, der bereits zum dritten Mal am Start war und sich riesig über Urkunde und Medaille freute. Wegen der Bauarbeiten am Bahnhof konnte die Hauptstraße nicht gesperrt werden und so wurden Start und Ziel in den Park hinter dem Hofgarten verlegt. „Deshalb gibt es dieses Jahr auch eine völlig neue Streckenführung ohne den legendären Anstieg am Huberbuckel“, erklärte der langjährige Kommentator Achim Linder den vielen Zuschauern. Das Ambiente hier im Park sei wesentlich schöner, äußerten sich sowohl Zuschauer als auch Läufer.

Gewitter sorgt für kurzzeitige Unterbrechung

Nachdem kurz nach Beginn der Schulstaffeln ein Gewitter mit heftigen Regenschauern über der Stadt nieder ging, erwies sich die Verlegung als großes Glück, konnten die Anwesenden doch in der Säulenhalle und auf der Bühne von „Picknick im Park“ unterstehen. Nach einer Unterbrechung von etwa 25 Minuten war der Schlechtwetterspuk zu Ende und im weiteren Verlauf lies sich sogar zeitweilig die Sonne sehen. So konnten die vielen Schulstaffeln und Schülerläufe mit etwas Verspätung doch noch stattfinden. Trotz der Unterbrechung war die Stimmung sofort wieder auf dem Höhepunkt und lautstarke Anfeuerungsrufe und viel Beifall begleitete die Läufer auf ihrem Weg durch die Pfützen. „Des G‘witter hätt‘s it braucht, aber immer no besser als 30 Grad und mehr, so wia mer‘s in den letzten Jahren au scho hattet“, sagte eine Zuschauerin und zog fröhlich ihre Regenjacke wieder aus. Während die Schüler sich vor der Tribüne versammelten und auf ihre Preise und Urkunden warteten, gingen elf Genussläufer und wenig später 39 Nordic Walker, angeführt vom mehrmaligen Weltmeister Michael Epp auf die 10,5 Kilometer lange Strecke.

Yeti Albert Unger erläuterte zuvor noch einmal den neuen Streckenverlauf durch den Park und verwies humorvoll auf die Serpentinen, die es den Läufern ermöglichten, den Gegner stets im Auge zu behalten. Weiter ging der neue Streckenverlauf über die Schönstattkapelle hinauf zum Hohkreuz und durch den Wald wieder zum Ausgangspunkt zurück. Vor dem Höhepunkt der Veranstaltung, dem Hauptlauf, fand die Siegerehrung der Schulstaffeln und Schülerläufe statt. Wie jedes Jahr ging es hier sehr turbulent zu und als eine Mutter bemängelte, dass zu wenige Streckenposten die Schülerläufe überwachen würden, bekam sie von einem der Verantwortlichen zur Antwort, dass sie sich gerne nächstes Jahr für eine derartige Aufgabe zur Verfügung stellen dürfe. „Es ist stets schwer, genügend Helfer zu finden“, betonte er.

59 Läufer starten beim Strong Run

Mit Spannung wurde der Hauptlauf über die neue Strecke erwartet. Etliche bekannte Gesichter waren am Start, darunter Markus Rimmele, Stefan Spöcker und Edi Wucher, allesamt als Favoriten gehandelt. Zehn – Neun – Acht – Sieben – Sechs – Fünf – Vier – Drei – Zwei – Eins – Start – zählte Kommentator Linder herunter und viele Zuschauer stimmten mit ein. Bereits in der zweiten Runde lieferten sich Rimmele und Spöcker ein spannendes Rennen und landeten erwartungsgemäß auf den Plätzen Eins (Rimmele mit einer Zeit von 47:29,9) und Zwei (Spöcker mit 47:52,3) ins Ziel. Wucher landete auf Platz Fünf.

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