Geschwindigkeits-Eierlauf, Rollenrutsche und bunte Pinselei

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Anna Markert

Aulendorfs Kinder haben noch einmal die letzten Ferientage genossen, bevor nächste Woche die Schule wieder losgeht. Um der Langeweile keine Chance zu geben, veranstaltete der Betriebshof Aulendorf am Donnerstag wie jedes Jahr einen Tag voller Spiel und Spaß.

26 Kinder zwischen sieben bis dreizehn Jahren, die sich laut Daniel Kühny angemeldet hatten, konnten sich über das ganze Gelände frei bewegen und herum toben. Kühny, der das Ferienprogramm im Betriebshof organisierte, und die Mitarbeiter des Betriebshofs hatten mehrere Stationen aufgebaut.

Hochkonzentriert balancierte Greta ein Ei auf dem Löffel beim Geschwindigkeits-Eierlauf. Unter den gespannten Blicken der anderen Kinder lief sie die Rennstrecke bis zum Ziel. Die Mitarbeiter des Betriebshofs hatten eine Anzeigentafel aufgestellt, die die gemessene Geschwindigkeit der Kinder darstellte. Wer am Schluss am schnellsten die Strecke beim Eierlauf zurückgelegt hatte, gewann. Die Geschwindigkeitsanzeige faszinierte die Kinder so sehr, dass sie ihre Geschwindigkeit auch beim Rennen oder Wettfahren mit den vielen Fahrzeugen testen wollten.

Nicht ganz so abenteuerlich ging es im Inneren der Halle zu, wo sich die Kinder beim Kinderschminken bei Diana Ballmert verschiedene Schminkmotive aussuchen konnten. Besonders beliebt waren pinke Blumen, für die sich fast jedes Mädchen in der Halle entschied. Künstlerisch ausleben konnten sich die Kinder beim Bemalen von Wohnmobilschablonen aus Holz. Nach dem Bemalen wurden die Wohnmobilausschnitte dann von Thomas Funk an einem Ständer befestigt, sodass die Kinder ihre bemalten Wohnmobile am Ende mit nach Hause nehmen konnten.

Kinder machen, was sie wollen

Sorgfältig pinselten Alina und Emma die Farbe auf das Holz, während Amelie zuschaute. „Ich hab’ meins schon fertig“, meinte die Neunjährige. Emma war von dem Ferienprogramm des Betriebshofs begeistert. „Ich finde alles toll“, sagte sie. „Das Tolle ist, dass man alles machen darf was man möchte“, erklärte Emma und Amelie fügte hinzu: „Und es gibt ganz tolle Stationen“. Neben dem Malen und dem Kinderschminken gab es auch noch den Spielofant, der vom Kreisjugendring in Ravensburg ausgeliehen wurde. Beim Spielofant sind Spielzeug, Fahrzeuge und eine Rollenrutsche mit dabei. „Hier können sie tun und lassen, was sie wollen“, meinte Kühny.

Auch wenn an allen Stationen Mitarbeiter des Betriebshofs standen, wie Waldemar Beck und Norbert Dietrich am Spielofant, war es Kühny doch wichtig, dass die Kinder selbst entscheiden konnten, was sie wann machen wollten. Ob sie nun ihre Fähigkeiten beim Geschicklichkeitsspiel bei Manfred Gnann unter Beweis stellten oder bei der selbstgebauten Wasserrutsche bei Frank Baumgartl einen Ball mit einem Wasserstrahl eine Rutsche hinaufbeförderten, die Möglichkeit, sich frei entscheiden zu können, kam bei den Kindern gut an. „Es macht uns allen großen Spaß“, meinte Kühny. Und so wird der Betriebshof auch in Zukunft weiter beim Ferienprogramm dabei sein.

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