Friedhofskultur als Kulturerbe soll verdeutlicht werden

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Schwäbische Zeitung

Der Friedhof der Stadt Aulendorf steht im Zeichen des immateriellen Kulturerbes Friedhofskultur: Ein entsprechendes Schild ist am Haupteingang des Friedhofs (Riedweg) angebracht worden, um so auf die wichtige Bedeutung der Friedhofskultur für der Stadt aufmerksam zu machen, das teilt die Stadtverwaltung mit.

Aulendorf sei damit teil eines bundesweiten Netzwerks von mehr als 100 Städten, die den diesjährigen Tag des Friedhofs der Ernennung der Friedhofskultur in Deutschland zum immateriellen Kulturerbe gewidmet haben.

Bereits im März habe die Kultusministerkonferenz auf Empfehlung der Deutschen Unesco-Kommission diese Ernennung zum immateriellen Kulturerbe beschlossen. Es seien nicht die Friedhöfe an sich zum immateriellen Kulturerbe ernannt worden, sondern die Friedhofskultur, also all das, was Menschen auf dem Friedhof tun. Dazu gehöre das Trauern, Erinnern und Würdigen genauso wie das Gestalten, Pflegen und Weiterentwickeln.

Grundvoraussetzung für die Ernennung der Friedhofskultur in Deutschland zum immateriellen Kulturerbe sei für die Unesco „die Lebendigkeit der kulturellen Ausdrucksform“. Es geht nicht um ein mumifizieren unserer Friedhöfe, sondern um deren zeitgerechte Weiterentwicklung. Auch in Zukunft werden wir in Aulendorf Bestattungsformen anbieten, die den Wünschen der

Die Auszeichnung des Friedhofs der Stadt habe das „Kuratorium Immaterielles Erbe Friedhofskultur“ initiiert, das sich der Pflege und Weiterentwicklung dieses Kulturerbes verschrieben habe.

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