Feuerwehr Tannhausen wurde zu 24 Einsätzen gerufen

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Schwäbische Zeitung

Gleich zu Jahresbeginn haben sich die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Tannhausen in der Weihergaststätte Schwaigfurt zu ihrer Hauptversammlung getroffen, heißt es in einer Pressemitteilung.

Nachdem Abteilungskommandant Anton Mai die anwesenden Kameraden sowie den stellvertretenden Bürgermeister Konrad Zimmermann, die Ortsvorsteherin von Tannhausen, Margit Zinser-Auer, und Gesamtkommandant Markus Sonntag auf die Jahreshauptversammlung eingeschworen hatte, trug Schriftführer Johannes Gerlach den Jahresrückblick vor. Er konnte dabei von 18 Übungen und 24 Einsätzen, zu denen die Freiwillige Feuerwehr Tannhausen gerufen wurde, berichten.

Dabei bleibe den Kameraden vor allem der Einsatz „Blumenau“ am 5. September in bleibender Erinnerung, da dieser Einsatz in der nächsten Nachbarschaft stattefunden habe, heißt es in dem Bericht. Des Weiteren berichtete Gerlach von einem brennenden Mähdrescher und diversen Brandmeldeanlagen, zu denen sie gerufen wurden.

Zudem seien Hallendienste abgehalten worden, um die Sicherheit der Festbesucher zu gewährleisten und auch die Pflege der Dorfgemeinschaft sei groß geschrieben worden, indem viele Aktivitäten unterstützt wurden. Die Bewirtung beim Dorffest oder das Maibaumstellen seien schon fester Bestandteil im Feuerwehrjahr.

In den abschließenden Grußworten sprach der stellvertretende Bürgermeister, Konrad Zimmermann, seinen Dank und Anerkennung aus, für das nicht immer einfache Amt als freiwilliger Feuerwehrangehöriger.

Ortsvorsteherin Margit Zinser-Auer machte deutlich, wie wichtig die Wehr in Tannhausen ist. „Beim Bedanken sehe ich keine Pflicht, sondern sie kommt von ganzen Herzen“, so Zinser-Auer. Bei so viel Engagement empfinde sie großen Respekt vor der Arbeit der Mannschaft. Kommandant Anton Mai ehrte noch seine „Probenkönige“: Auf Platz drei landete Harald Seifert, Platz zwei geht an Johannes Gerlach und fleißigster Kamerad war im abglaufenen Jahr Habakuk Mutter.

Lobende und dankende Worte fand Anton Mai in diesem Zuge auch für die vielen Helfer und Macher im Hintergrund, ohne die eine funktionierende Feuerwehr nicht möglich sei. Frank Siegel und Lukas Huchler, beide aus der Stadtwehr, die alles mitbringen würden, was zu einer Übung gebraucht wird. Martin Seifert, der sich um Telefon, Computer und Funk kümmert, „lauter Sacha halt, wo i me it auskenn“ so Anton Mai. Harald Seifert, der in seiner Werkstatt die Fahrzeuge wartet und pflegt und auch für Übungen bereithält.

Bernd „Barny“ Ott: „Ein Mann, der nie im Vordergrund stehen will, aber immer schaut, dass bei unseren Events immer alles da ist, ein richtiger Schaffer halt“, so Anton Mai. Und Simon Schaaf, der sich hervorragend um die Ersatzbeschaffungen kümmere.

Eine besondere Ehre erging an Wolfgang Hund, der bereits im vergangenen Jahr sein 25-jähriges Dienstjubiläum feiern durfte, allerdings zu diesem Zeitpunkt verhindert war. Für diese ganz besondere Leistung überreichte Konrad Zimmermann das Feuerwehr-Ehrenzeichen in Silber des Landes Baden-Württemberg.

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