Fanfarenzug Aulendorf feiert sein 60-Jähriges

Lesedauer: 6 Min
Yvonne Giwitsch

Weitere Fotos gibt es online in einer Bildergalerie auf der Internetseite der „Schwäbischen Zeitung“ unter www.schwäbische.de.

Einklappen  Ausklappen 

Partystimmung im Schlossinnenhof war der untrügliche Beweis dafür, dass der Aulendorfer Fanfarenzug es zu feiern versteht. Anlass war der 60. Geburtstag des Fanfarenzugs, der an diesem Wochenende mit Freunden aus Nah und Fern begangen wurde.

Voller Freude begrüßte der erste Vorsitzende Johannes Albanbauer die zahlreich erschienenen Gäste aus Königseggwald, Friedrichshafen, Bad Waldsee, Wangen, Enzkofen und Brochenzell. Auch Aulendorfs Bürgermeister Matthias Burth hatte es sich nicht nehmen lassen, zu diesem außergewöhnlichen Geburtstag zu kommen und zu gratulieren.

60 Jahre Fanfarenzug – das bedeutet Naturtonmusik, Freundschaft, Kameradschaft und Repräsentation sowie zahlreiche Erlebnisse, enge Heimatverbundenheit und Liebe zur Fasnet. Für ihren unermüdlichen Einsatz für den Fanfarenzug wurden Daniel Schmid (zehn Jahre) und Oliver Oswald ( 30 Jahre) geehrt und mit Urkunden bedacht.

Urauffühung des Stücks „1958“

Den musikalischen Teil eröffneten die Fanfarenzug – Oldies aus Aulendorf und bewiesen somit, dass die Liebe zu Fanfarenklängen und die Verbundenheit mit dem Fanfarenzug über Jahrzehnte hinweg erhalten bleiben. Nach und nach zogen die Gratulanten ein. Den Auftakt machte der Fanfarenzug aus Königseggwald, der mit viel Power gleich Stimmung ins Festzelt brachte.

Auch der Fanfarenzug Seehas Friedrichshafen machte dem Jubilar seine Aufwartung und überbrachte musikalische Glückwünsche. Die Oldies aus Bad Waldsee überbrachten mit ihrem Auftritt herzliche Grüße und Glückwünsche aus der Nachbarschaft.

Punkt 19.58 Uhr marschierte der Fanfarenzug Aulendorf ein – als Hommage an das Gründungsjahr 1958. Sie präsentierten ein buntes musikalisches Programm mit vielen Highlights. Eines davon war ein neues Musikstück, das speziell zum Jubiläum einstudiert worden war. Mit der Uraufführung dieses konzertanten Stückes „Nineteen- fifty- eight (1958)“ erinnerten die Musiker an die Gründung mit grade mal fünf jungen Burschen, die es sich zum Ziel gemacht hatten, ihre Leidenschaft zu Fanfarenklängen zu leben und andere zu begeistern.

Dass der Nachwuchs gesichert ist, das war an den jungen Fahnenschwingern zu sehen, obwohl den Jungs so viele Menschen teilweise noch etwas unheimlich waren. In ihrer schwarz – rot –goldenen Uniform mit dem Stadtwappen litten die 37 Musiker zwar unter den sommerlichen Temperaturen, präsentierten aber ihre Leidenschaft voller Stolz.

Grüße aus der Nachbarschaft

Die Fanfarenzüge aus Wangen, Enzkofen und Brochenzell gratulierten ebenso herzlich mit musikalischen Grüßen und freuten sich über das harmonische Miteinander. Fanfarenzüge sind untrennbar mit der Fasnet verbunden. Und so war es auch nicht verwunderlich, dass die Narrenzunft Aulendorf es sich nicht nehmen ließ, neben herzlichen Glückwünschen ein Geburtstagsgeschenk zu überreichen, das eben diese enge Kooperation und Verbundenheit zeigt. Gleich zwei Fahnen überreichte Zunftmeister Rolf Reitzel. Sie zeigen die fünf Masken Aulendorfs und die Fanfaren und werden künftig bei Auftritten mitgeführt.

Nach vielen musikalischen Einlagen und Geburtstagswünschen feierten Musiker und Fans mit einer rauschenden Partynacht den ersten Teil des 60. Geburtstag ihres Fanfarenzugs.

Weitere Fotos gibt es online in einer Bildergalerie auf der Internetseite der „Schwäbischen Zeitung“ unter www.schwäbische.de.

Einklappen  Ausklappen 
Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen