Fahrzeuge „Made in USA“: Tage des Donners in Aulendorf

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Claudia Buchmüller

Am Ortsrand von Aulendorf hat sich über das Wochenende ein farbenfrohes Bild geboten. Ab Freitagnachmittag verwandelte sich die Wiese bei der „Junkers Hall“ in der Hasengärtlestraße in einen Campingplatz mit Wohnwagen, Wohnmobilen, Zelten und Schauplatz unterschiedlichster Fahrzeuge „Made in USA“. Die mehr oder weniger illustren Besitzer, allesamt ein äußerst friedfertiges und geselliges Völkchen, präsentierten blitzblank polierte Straßenkreuzer, die mit ihren schlanken Heckflossen und den pastelligen Bonbonfarben Erinnerungen an James Dean oder Elvis Presley weckten. Andere dagegen beeindruckten mit brachialen Pick-Ups.

Zum siebten Mal hatte die US-Car-Community „The Junkers“ aus Aulendorf zum dreitägigen US-Car-Treffen, „Tage des Donners“ eingeladen, sehr zur Freude der zahlreichen Besucher. „Das Treffen hier in Aulendorf ist von der Größe noch schön familiär und vor allem total klasse organisiert“, äußerte Silvia Eha aus Schömberg begeistert.

Die attraktive Frau fährt im Alltag einen 50-Tonner-Silozug und ist auf einem „Trike“ nach Aulendorf gekommen. Begleiter Rudolf Stadtfeldt, der seit 1980 diese Fahrzeuge selbst konstruiert und baut, kam mit dem Wohnmobil. Die Beiden gehörten zu den ersten 100 Fahrzeugen, welche bereits am Freitag zum dreitägigen Treffen angereist sind.

Bis zum Sonntag ist die Zahl der US-Cars aus ganz Deutschland und den angrenzenden Ländern auf rekordverdächtige 430 angestiegen. Rekordverdächtig war auch die Zahl der Besucher. „Es waren auf jeden Fall so viele wie noch nie“, so die Veranstalter.

Bei freiem Eintritt kamen nicht nur Autofans auf ihre Kosten, sorgten doch Bands mit passender Musik für Stimmung. Am Freitagabend spielte ‚Pig-Ass & the Hoodlums‘ Musik aus den wilden 1950er-Jahren. Aulendorfs „Earl“ und Engels Hausband begeisterten am Samstag und Sonntag das Publikum. Auch die Kinder hatten beim Basteln mit Mauchers und in der Hüpfburg ihre Freude. „Wir sind eine große Familie mit gleichen Interessen und genießen gemeinsam das letzte Stückchen Freiheit“, so Pickup-Besitzer Rudi (Jahrgang ’62) mit seinem Original Oldtimer Baujahr 1961.

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