ESV Herren wollen im Pokalspiel „was reißen“

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 Fiebern einem spannenden Spiel in der ESV-Sportgaststätte entgegen (oben von links): Marco Schmidt, Fabian Weber, Louis Schwägl
Fiebern einem spannenden Spiel in der ESV-Sportgaststätte entgegen (oben von links): Marco Schmidt, Fabian Weber, Louis Schwägler und Christoph Lämmle sowie (unten von links) Oliver Lämmle, Kai Lämmle und Benjamin Sorg. (Foto: ESV Aulendorf 1928 e.V. Abteilung Kegeln)
Schwäbische Zeitung

Zum dritten Mal in der Vereinshistorie dürfen die ESV-Herren auf der großen Bühne der besten deutschen Kegelclubs auftreten und ihr Können beweisen. Denn der Pokal hat immer seine eigene Gesetze. Dazu begrüßt der Verein laut Pressemitteilung, am Samstag, 2. November, auf heimischer Anlage auf den KSC Önsbach. Spielbeginn in der ESV-Sportgaststätte ist um 13 Uhr.

Nach dem Sieg in der zweiten Runde des Pokals, warteten die ESV Herren die Auslosung ihres nächsten Pokalgegners ab. Mitte Oktober war es dann so weit: Gleich als Erstes wurden der KSC Önsbach und der ESV Aulendorf ausgelost. Da der ESV Aulendorf Landesvertreter ist, sei ihnen das Heimrecht zugeteilt worden, teilt der Verein mit und freut sich, dass es für die Herren ein Heimspiel wird.

Der KSC Önsbach ist in der vergangen Saison aufgestiegen in die Zweite Bundesliga Süd/West und steht momentan im hinteren Tabellenabschnitt als Siebter mit nur einem Sieg in fünf Spieltagen. „Das heißt lange noch nicht für unsere Herren, dass das ein Spaziergang wird auf der heimischen Anlage und sie ihre Leistung erstmal abrufen müssen, denn jedes Spiel fängt immer bei Null an“, schreibt der ESV.

Nach dem Abgang von Pascal Winkler zum SF Friedrichshafen, kommt Louis Schwägler neu hinzu. Seine scharfe und schnelle Kugel lasse die Kegeln umfliegen, sobald er in seine Gasse kommt und ist schwer aufzuhalten. Mit ihm gewann das Team auch die knappen und enge Ligaspieltage, sodass die ESV Herren momentan auf den zweiten Platz stehen. Obwohl man die letzten zwei Spiele verloren habe, seien die Spieler motiviert, „im Deutschen Pokal noch was rauszureißen“.

Zum Team gehören die Lämmle-Brüder Christoph, Oliver und Kai, Benjamin Sorg, Marco Schmidt und Fabian Weber. Mit einer engen Alters- und Leistungsdichte sei es geradezu einer der stärksten und vielversprechendsten Kader der württembergischen Verbandsliga.

Am Samstag wird sich zeigen, ob das Aulendorfer Team den KSC Önsbach schlagen kann. Im Vorjahr war Schluss im Achtelfinale gegen den Zweitligisten SKC Unterharmersbach. Wird das Kunststück nochmals gelingen, ins Achtelfinale einzuziehen?

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