ESV Aulendorf qualifiziert sich für den deutschen Pokal

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 Die Kegler des ESV Aulendorf.
Die Kegler des ESV Aulendorf. (Foto: privat)
Schwäbische Zeitung

Mit Platz drei beim Final Four des Württembergischen Kegler- und Bowling-Verbands (WKBV) in Öhringen hat sich der ESV Aulendorf wieder für den deutschen Pokal qualifiziert. Beim Final Four zeigte der Verbandsligist allerdings Höhen und Tiefen.

SF Friedrichshafen – ESV Aulendorf 6:2 (3371:3235 Kegel) – Zunächst ging es für Aulendorf gegen den Erstliga-Aufsteiger SF Friedrichshafen. Als Verbandsligist musste sich der ESV sein Ticket erst verdienen, sprich, vor dem SKC Markelsheim landen.

Gegen Friedrichshafen schafften die Aulendorfer keine Überraschung. Benjamin Sorg startete jedoch mit einem Sieg. Er lag zunächst mit 0:2 hinten, drehte das Spiel jedoch und gewann beim 2:2 (554:538) den Punkt für Aulendorf. Christoph Lämmle gewann seinen ersten Durchgang, dabei blieb es dann aber. Lämmle verlor mit 1:3 (560:589). Damit stand es 1:1, der ESV hatte 13 Kegel Rückstand.

Kai Lämmle hatte große Schwierigkeiten und verlor glatt mit 0:4 (525:593). Pascal Winkler hatte ab dem zweiten Durchgang zunehmend Probleme, gewann aber doch noch mit 2,5:1,5 (541:537). Mit 2:2 Punkten und 85 Kegel Vorsprung für Friedrichshafen ging es in die Schlusspaarung. Tim Eisele hielt anfangs gut mit, verlor aber mit 1:3 (527:557). Marco Schmidt liefert sich ein enges Duell mit seinem Gegner. Letztlich spielte der Aulendorfer 2:2, gab aber aufgrund der Kegelzahl (532:553) seinen Punkt ab. Der ESV musste nach der 2:6-Niederlage also auf das Duell gegen Markelsheim hoffen.

SKC Markelsheim – ESV Aulendorf 1:7 (3278:3431) – Das Spiel um Platz drei gewannen die Aulendorfer dann klar gegen den Oberligisten und sicherten sich das Ticket für den deutschen Pokal. Christoph Lämmle und Benjamin Sorg stellten gleich die Weichen auf Sieg. Lämmle sicherte sich drei Satzpunkte und starke 610 Kegel. Sorg kam auf 609 Kegel, er gewann mit 2:2 Sätzen seinen Mannschaftspunkt ebenfalls. Damit stand es 2:0 für Aulendorf, dazu hatte der ESV schon 96 Kegel Vorsprung. Pascal Winkler hatte etwas zu kämpfen mit den Bahnen. Er gewann zwar zwei Sätze, verlor aber bei 2:2 aufgrund der Kegelzahl (551:562). Für Kai Lämmle lief es besser als gegen Friedrichshafen. Mit 3:1 Sätzen und 568 Kegeln holte er den dritten Punkt für die Aulendorfer. Damit ging das ESV-Schlusspaar Marco Schmidt und Heiko Funk mit einem Vorsprung von 125 Kegeln und 3:1 Punkten an den Start.

Rückkehrer Funk gewinnt

Auch Schmidt war von Beginn an auf Sieg aus. Auch er gewann mit 3:1 Sätzen seinen Mannschaftspunkt. Nach langer Abstinenz startete dann wieder Heiko Funk für den ESV. Aufgrund der Personallage wurde er von den Aulendorfern für das Pokal-Final-Four aus dem Kegelruhestand reaktiviert. Laut Mitteilung zeigte Funk auf der Bahn, was er noch aus vergangenen Zeiten drauf hat. Keine einzige Bahn war unter 120 Kegeln. Im ersten Durchgang gewann er seinen Satz knapp mit neun Kegeln Vorsprung. Knapp abgeben musste Funk seinen zweiten Satz (130:134). Im dritten Satz sicherte sich der Aulendorfer wieder mit 130 Kegeln den Sieg. Im letzten Durchgang kam er auf starke 146 Kegel. Sein Totalisator zeigte damit 535 Kegel an, damit gewann er auch seinen Punkt.

Somit gewannen die Aulendorfer Kegler das Spiel um Platz drei gegen den SKC Markelsheim und dürfen damit zum zweiten Mal in Folge beim deutschen Pokal antreten. In der vergangenen Saison verlor der ESV im Achtelfinale gegen den Zweitligisten SKC Unterharmersbach. Bis zur neuen Saison sollte laut Mitteilung des ESV auch Kapitän Oliver Lämmle wieder fit sein.

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